Microsoft-Chef fürchtet, dass Homeoffice negative soziale Folgen hat
Derzeit ermöglichen praktisch alle Unternehmen, die das können, ihren Angestellten das Arbeiten von zu Hause. Manche machen das zum ersten Mal und viele kommen drauf, dass das Vorzüge hat. Twitter will das etwa als Daueroption einführen, der Microsoft-Chef ist da skeptischer.
Infografik: Vor- und Nachteile von Home Office
So progressiv sind aber natürlich nicht alle Unternehmen und so betraten viele während der Coronakrise Neuland. Deren Erfahrungen waren weitgehend positiv, doch gegenüber der New York Times sprach Microsoft-CEO Satya Nadella über die Nachteile bzw. negativen Nebeneffekte der aktuellen Situation.
Zwar seien die Bemühungen des Konzerns hinsichtlich "Work from Home" sehr erfolgreich gewesen und man habe auch die effektiven Auswirkungen des Coronavirus erfolgreich minimieren können, Nadella befürchtet aber, dass das nicht nachhaltig durchziehbar sei.
Nadella: "Wie sieht Burnout aus? Wie das geistige Wohlbefinden? Wie sehen die Konnektivität und Aufbauen von Gemeinschaften aus?" Der Microsoft-Chef befürchtet, dass man einiges des "sozialen Kapitals", das man zuvor erfolgreich aufbauen konnte, "verbrennt", wenn alle von zu Hause arbeiten.
Infografik: Vor- und Nachteile von Home Office
Freie Wahl des Arbeitsplatzes
Freilich sollte man vorausschicken, dass Microsoft das Thema Arbeit von zu Hause bereits lange vor Ausbruch des Coronavirus forciert hat. Microsoft Deutschland hat bereits 2014 den so genannten "Vertrauensarbeitsort" eingeführt. Hier ist die Wahl des Arbeitsplatzes komplett den Mitarbeitern überlassen, sie können frei entscheiden, ob und wann sie im Büro, zu Hause oder in einem Café arbeiten.So progressiv sind aber natürlich nicht alle Unternehmen und so betraten viele während der Coronakrise Neuland. Deren Erfahrungen waren weitgehend positiv, doch gegenüber der New York Times sprach Microsoft-CEO Satya Nadella über die Nachteile bzw. negativen Nebeneffekte der aktuellen Situation.
Nadella befürchtet soziale Nachteile
Nadella befürchtet vor allem negative Folgen der fehlenden "Casual"-Interaktionen mit Kollegen, also dem lockeren Plaudern vor und nach dem Meeting. "Ich vermisse, dass, wenn ich ein physisches Meeting betrete, die Gelegenheit habe, mit der Person, neben der man sitzt, zu sprechen und sich mit ihr die zwei Minuten vorher und danach austauschen zu können."Zwar seien die Bemühungen des Konzerns hinsichtlich "Work from Home" sehr erfolgreich gewesen und man habe auch die effektiven Auswirkungen des Coronavirus erfolgreich minimieren können, Nadella befürchtet aber, dass das nicht nachhaltig durchziehbar sei.
Nadella: "Wie sieht Burnout aus? Wie das geistige Wohlbefinden? Wie sehen die Konnektivität und Aufbauen von Gemeinschaften aus?" Der Microsoft-Chef befürchtet, dass man einiges des "sozialen Kapitals", das man zuvor erfolgreich aufbauen konnte, "verbrennt", wenn alle von zu Hause arbeiten.
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