Kritik kommt bei Apple an, in der Hölle braucht man nun Winterjacken
Apple agiert in Sachen App Store-Richtlinien seit jeher stur, auf Diskussionen zur "Apple-Steuer" lässt man sich kategorisch nicht ein. Im Gegenteil: Man schikaniert Entwickler, die nicht mitspielen wollen, so jedenfalls der Vorwurf Betroffener. Und die jüngste Kritik traf auch ins Ziel.
Denn bald bekam David Heinemeier Hansson, Chief Technical Officer bei Hey-Macher Basecamp, Rückendeckung aus der Politik. David Cicilline, der Vorsitzende des Kartell-Unterkomitees des US-Repräsentantenhauses, griff Apple ähnlich scharf an und meinte, dass der Konzern "Straßenraub" betreibe, der App-Anbieter in regelrechte (existenzielle) Todesangst versetzt.
Die Schärfe der Kritik ist auch in Cupertino angekommen, denn Apple hat nun - erstaunlicherweise - reagiert. In einem Blogbeitrag zu den Änderungen für Entwickler und bei Apps - anlässlich der gestern Abend gestarteten Worldwide Developers Conference (WWDC) - schreibt der Konzern nämlich, dass App-Anbieter künftig die Möglichkeit haben werden, Einspruch gegen bestimmte Entscheidungen einzulegen (via TechCrunch).
Schließlich verspricht Apple, dass bei Anwendungen, die bereits für den App Store freigegeben worden sind, keine Updates mehr zurückgehalten werden, wenn gegen Richtlinien verstoßen wird (nur noch bei rechtlichen Problematiken).
Wie ernst es Apple damit meint, wird sich erst zeigen. Denn die Möglichkeit zum Einspruch und einem Beanstanden von Richtlinien bedeutet nicht, dass Apple dem auch tatsächlich nachkommt. Wenn es die Kalifornier ernst meinen, dann wäre das ein Schritt, auf den Entwickler viele Jahre lang gewartet haben.
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"Mafia-Methoden" und "Straßenraub"
Vergangene Woche feuerte der CTO des Maildienstes Hey eine Breitseite in Richtung Apple ab und warf dem kalifornischen Unternehmen nichts weniger als mafiöse Methoden vor. Der Fall Hey ist zwar etwas komplexer, dennoch traf die Kritik auf fruchtbaren Boden.Denn bald bekam David Heinemeier Hansson, Chief Technical Officer bei Hey-Macher Basecamp, Rückendeckung aus der Politik. David Cicilline, der Vorsitzende des Kartell-Unterkomitees des US-Repräsentantenhauses, griff Apple ähnlich scharf an und meinte, dass der Konzern "Straßenraub" betreibe, der App-Anbieter in regelrechte (existenzielle) Todesangst versetzt.
Die Schärfe der Kritik ist auch in Cupertino angekommen, denn Apple hat nun - erstaunlicherweise - reagiert. In einem Blogbeitrag zu den Änderungen für Entwickler und bei Apps - anlässlich der gestern Abend gestarteten Worldwide Developers Conference (WWDC) - schreibt der Konzern nämlich, dass App-Anbieter künftig die Möglichkeit haben werden, Einspruch gegen bestimmte Entscheidungen einzulegen (via TechCrunch).
Richtlinien beanstanden
Bisher gab es praktisch keine Möglichkeit zu einer derartigen Berufung, wenn Apple entschieden hat, dann war das schlichtweg so. Mehr als das: Apple verspricht, dass man künftig nicht nur bestimmten Entscheidungen widersprechen kann, sondern auch die Richtlinien selbst in Frage stellen kann.Schließlich verspricht Apple, dass bei Anwendungen, die bereits für den App Store freigegeben worden sind, keine Updates mehr zurückgehalten werden, wenn gegen Richtlinien verstoßen wird (nur noch bei rechtlichen Problematiken).
Wie ernst es Apple damit meint, wird sich erst zeigen. Denn die Möglichkeit zum Einspruch und einem Beanstanden von Richtlinien bedeutet nicht, dass Apple dem auch tatsächlich nachkommt. Wenn es die Kalifornier ernst meinen, dann wäre das ein Schritt, auf den Entwickler viele Jahre lang gewartet haben.
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