Vorwürfe: Apple betreibt "Straßenraub", Entwickler haben Todesangst
Der kalifornische Konzern Apple ist bekannt dafür, dass er seine Marktposition ausnützt, aber dabei stets im Rahmen des Legalen bzw. seiner Nutzungsrichtlinien bleibt. Doch die Kritik am Unternehmen wird nun zunehmend lauter, nun mischt sich auch die Politik ein.
Friss oder stirb: Das ist im Prinzip das Motto, mit dem Apple im Zusammenhang mit seinem App Store agiert. Denn als Anbieter von kostenpflichtigen Anwendungen im "Ökosystem" von Apple kann man gut leben (in der Regeln wesentlich besser als auf Android), doch der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino kann auch gnadenlos sein und setzt Entwickler auch immer wieder mehr oder weniger "sanft" unter Druck.
Und Cicilline schloss sich der Kritik von Heinemeier Hansson an und meinte, dass Apple sich wie ein Monopolist und Bully verhalte: "Aufgrund der Marktmacht, die Apple besitzt, verlangt es exorbitante Gebühren - im Grunde genommen Straßenraub - um die Leute zum Bezahlen der 30 Prozent zu schikanieren und verweigert ihnen als Alternative den Zugang zum Markt."
Die Sache ist nicht neu, die jüngste Kritik von Hey war eine Art Dammbruch, wie The Verge schreibt: Demnach hätten Entwickler kleinerer und großer Unternehmen regelrechte Todesangst, gegen die App Store-Richtlinien zu verstoßen und melden sich nun. Aus existenzieller Angst beugt man sich Apple deshalb, keiner will sich mit dem Konzern und seiner Marktmacht anlegen, weil das Unternehmen stets den längeren Hebel hat.
Apples "Gangstermethoden"
Vor einigen Tagen kochte die Sache wieder auf, denn David Heinemeier Hansson, CTO des Mailanbieters Hey, warf Apple "mafiöse" Methoden vor. In einem Podcast von The Verge schloss sich nun David Cicilline, demokratischer Senator aus Rhode Island, der Kritik an. Cicilline ist allerdings nicht nur ein normaler Abgeordneter, sondern der Vorsitzende des Unterkomitees des US-Repräsentantenhauses für Kartellangelegenheiten.Und Cicilline schloss sich der Kritik von Heinemeier Hansson an und meinte, dass Apple sich wie ein Monopolist und Bully verhalte: "Aufgrund der Marktmacht, die Apple besitzt, verlangt es exorbitante Gebühren - im Grunde genommen Straßenraub - um die Leute zum Bezahlen der 30 Prozent zu schikanieren und verweigert ihnen als Alternative den Zugang zum Markt."
Kein echter Wettbewerb am Markt
Der Politiker wirft dem Konzern vor, dass dieser "kleine Entwickler unterdrückt, die einfach mit diesen Zahlungen nicht überleben können". Cicilline weiter: "Gäbe es in diesem Markt einen echten Wettbewerb, dann würde so etwas nicht passieren können."Die Sache ist nicht neu, die jüngste Kritik von Hey war eine Art Dammbruch, wie The Verge schreibt: Demnach hätten Entwickler kleinerer und großer Unternehmen regelrechte Todesangst, gegen die App Store-Richtlinien zu verstoßen und melden sich nun. Aus existenzieller Angst beugt man sich Apple deshalb, keiner will sich mit dem Konzern und seiner Marktmacht anlegen, weil das Unternehmen stets den längeren Hebel hat.
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