Microsoft Teams für alle:
Preview der Familien-Version startet

Microsoft konnte sich während des Lockdowns über hohe Zuwachsraten bei seinem Kommunikationsdienst Teams freuen, bereits zuvor hat der Redmonder Konzern die Consumer-Version von Teams angekündigt. Nun startet eine Preview der App bzw. der "Ableger" für Privatkunden.
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Microsoft
Um eine neue Version handelt es sich beim "neuen" Microsoft Teams allerdings nicht. Denn Microsoft greift im Wesentlichen auf die bestehende Anwendung zurück und erweitert sie mit Features, die für Privatkunden und Familien interessant sind. Anfangs ist die Privat-Version von Microsoft Teams nur in einer Preview für iOS und Android verfügbar, diese kommt aber immerhin früher als zunächst geplant, denn eigentlich sollte diese erst im Herbst starten.

Gemeinsam organisieren und verwalten

Teams bietet in dieser Ausgabe natürlich Text-Chats und Video-Anrufe, dazu kommen geteilte Listen, Dokumente, Kalender und geteilte Standorte. Ebenfalls an Bord ist ein Dashboard für Events, Aufgaben und Bilder, darauf haben alle in der Gruppe bzw. Familie Zugriff. Anders gesagt: Microsoft versucht jene Teams-Features hervorzuheben, die im Familien-Umfeld am besten funktionieren bzw. gebraucht werden.
Microsoft TeamsPer Teams kommunizieren... Microsoft Teams...und den Standort teilen
Microsoft will hier aber explizit nicht bloß eine weitere Chat-App auf den Markt werfen, entsprechend hat man es sich als Ziel gesetzt, Teams als Anwendung zu positionieren, mit der man Sachen erledigt bekommt. Das kann das Koordinieren schulischer Aktivitäten der Kinder oder auch das Planen eine Familienurlaubes sein, wie Liat Ben-Zur, Corporate Vice President, Modern Life, Search, and Devices in einem Blogbeitrag schreibt.

Wer Microsoft Teams auch im Büro nutzt, der kann einfach zwischen Geschäfts- und Familienkonto wechseln. Die App bekommt außerdem einen Art Familien-"Tresor", mit dem Mitglieder vertrauliche Informationen wie WLAN-Passwörter oder Zugangsdaten zu Streaming-Diensten teilen können.

Gegenüber The Verge erklärte Ben-Zur, dass die neue Teams-Variante kein Ersatz für Skype sein soll. Trotz aller "Durchhalteparolen" ist es aber nur schwer vorstellbar, dass Skype eine blühende Zukunft vor sich hat, wenn sich Microsoft so sehr auf Teams konzentriert.

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