Google bringt Microsoft Office und Windows-Apps auf Chromebooks
Eine Partnerschaft zwischen Google und Parallels wird es zukünftig erlauben, Microsoft Office und ausgewählte Windows-Apps unter Chrome OS zu nutzen. Die nahtlose Integration soll auf Chromebooks von Business-Kunden bereits im Herbst zur Verfügung stehen.
In einem neuen Blog-Post spricht der für Chrome OS zuständige Google-Manager John Solomon über die Zukunft des vorrangig Cloud-basierten Betriebssystems und kündigt einen wichtigen Schritt in Hinsicht auf den Enterprise-Bereich an. So wird es in den nächsten Monaten möglich sein, Microsoft Office-Programme wie Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Co. sowie nicht näher definierte Windows-Apps auf Chromebooks auszuführen. Eine direkte Integration der Parallels-Virtualisierung unter Chrome OS soll es möglich machen.
Laut The Verge sollen erste Microsoft Office- und Windows-Apps ab Herbst für Chrome OS bereitstehen. Vorerst werden Google und Parallels jedoch lediglich Chromebook Enterprise-Geräte für Geschäftskunden beliefern. Ungeklärt bleibt, ob und wann Google diese durchaus wichtige Funktion auf den Privatkundenbereich ausweitet. Vor allem in den USA dominieren Chromebooks das Niedrigpreissegment und sind im Bildungsbereich unter Schülern und Studenten sehr beliebt. In Deutschland stehen unter anderem Modelle von Lenovo, HP, Acer und ASUS zur Auswahl.
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Nach Android- und Linux-Anwendungen kommen die Windows-Apps
Otto Normalverbraucher dürfte das Software-Unternehmen vor allem durch die Parallels Desktop-Lösung für Apple Macs bekannt sein, welche die Nutzung von Windows 10 in einer virtuellen Maschine (VM) unter macOS ermöglicht. Google nutzt die Expertise von Parallels, um Chromebooks besser gegen Windows-Notebooks aufzustellen. Konnte Chrome OS zu Beginn nur mit Erweiterungen des Chrome-Browsers umgehen, ist heute auch die Nutzung von Android-Apps aus dem Play Store und diverser Linux-Anwendungen möglich.Laut The Verge sollen erste Microsoft Office- und Windows-Apps ab Herbst für Chrome OS bereitstehen. Vorerst werden Google und Parallels jedoch lediglich Chromebook Enterprise-Geräte für Geschäftskunden beliefern. Ungeklärt bleibt, ob und wann Google diese durchaus wichtige Funktion auf den Privatkundenbereich ausweitet. Vor allem in den USA dominieren Chromebooks das Niedrigpreissegment und sind im Bildungsbereich unter Schülern und Studenten sehr beliebt. In Deutschland stehen unter anderem Modelle von Lenovo, HP, Acer und ASUS zur Auswahl.
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