Platz 2 deklassiert: Neuer Supercomputer-Spitzenreiter setzt auf ARM
Die Liste der leistungsstärksten Supercomputer der Welt hat sich in den letzten Monaten sehr dynamisch entwickelt. An der Spitze steht mit "Fugaku" jetzt ein japanisches System, das erstmals mit speziellen ARM-Prozessoren die x86-Konkurrenz schlagen kann.
Fugaku am japanischen R-CCS
"Das neue Top-System, Fugaku, erzielte ein HPL-Ergebnis (High Performance Linpack) mit 415,5 Petaflops und übertraf das jetzt zweitplatzierte Summit-System um den Faktor 2,8", so die Top-500-Macher. Fugaku steht am japanischen Forschungsinstitut RIKEN Center for Computational Science (R-CCS) in Kobe und bringt neben der neuen Bestmarke in Sachen Leistung eine echte Besonderheit mit: Das System ist das erste an der Spitze der Top 500, das mit ARM-Prozessoren ausgestattet ist.
Konkret setzt Fugaku auf den A64FX SoC von Fujitsu, der auf ARM-Architektur aufbaut und von dem Unternehmen Anfang des Jahres in einem Blogpost genauer vorgestellt worden war. Wie Fujitsu ausführt, wurde der A64FX speziell für die Anwendung in Supercomputern entwickelt, bietet bei 48 Kernen rund 9 Milliarden Transistoren und wird in einem 7nm-Prozess gefertigt. Dank integrierter High Bandwidth Memory (HBM2) sind "aggregiert 1.024 GB/s zwischen dem Hauptspeicher und den CPU-Kernen" möglich. In Fugaku stecken 152.000 dieser Prozessoren.
Die Welt der Supercomputer wird jetzt erstmals von ARM-CPUs dominiert
In der Top 500 finden sich seit 1993 die leistungsstärksten Rechensysteme der Welt, jetzt wurde die 55. Ausgabe der Supercomputer-Charts vorgestellt. Wie der Verfasser betonen, konnten sich seit Vorstellung der letzten Topliste im November 2019 viele neue Systeme einen Platz unter den Supercomputer-Spitzenreitern sichern. Im Rampenlicht steht aber die neue Nummer 1.
Fugaku am japanischen R-CCS
"Das neue Top-System, Fugaku, erzielte ein HPL-Ergebnis (High Performance Linpack) mit 415,5 Petaflops und übertraf das jetzt zweitplatzierte Summit-System um den Faktor 2,8", so die Top-500-Macher. Fugaku steht am japanischen Forschungsinstitut RIKEN Center for Computational Science (R-CCS) in Kobe und bringt neben der neuen Bestmarke in Sachen Leistung eine echte Besonderheit mit: Das System ist das erste an der Spitze der Top 500, das mit ARM-Prozessoren ausgestattet ist.
Konkret setzt Fugaku auf den A64FX SoC von Fujitsu, der auf ARM-Architektur aufbaut und von dem Unternehmen Anfang des Jahres in einem Blogpost genauer vorgestellt worden war. Wie Fujitsu ausführt, wurde der A64FX speziell für die Anwendung in Supercomputern entwickelt, bietet bei 48 Kernen rund 9 Milliarden Transistoren und wird in einem 7nm-Prozess gefertigt. Dank integrierter High Bandwidth Memory (HBM2) sind "aggregiert 1.024 GB/s zwischen dem Hauptspeicher und den CPU-Kernen" möglich. In Fugaku stecken 152.000 dieser Prozessoren.
ARM immer noch echte Seltenheit
ARM-CPUs sind dabei immer noch ein echtes Kuriosum in der Top 500. Aktuell setzen 481 der 500 Systeme auf x86-Architektur. Auf Intel entfallen dabei 469 Systeme, AMD wird in 11 Supercomputern genutzt, einer wird von Hygon-Rechenkernen angetrieben. ARM-Prozessoren sind in vier Systemen im Einsatz, drei davon nutzen A64FX SoCs von Fujitsu, einer setzt auf Marvells ThunderX2-CPUs.
Thema:
Videos zum Thema
- Seitenhieb: Apples 'I'm a Mac'-Schauspieler bewirbt Windows ARM PC
- Xiaomi Book S 12.4: Tablet mit ARM-Chip und Windows 11 im Test
- Xiaomi Book S 12.4: Eindrücke zum Windows-Tablet mit ARM-Chip
- Lenovo Yoga 5G: ARM-Notebook mit 5G-Modem im Hands-On
- Surface Pro X im Test - Warum das Tablet nicht für jeden geeignet ist
Raspberry Pi 5 Modell B im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Samsung Foldables: Europa könnte erneut schwächere Chips erhalten
- Arc: Keine Gaming-Grafikkarten mehr? Doch, sagt Intel
- NASA erklärt Mars-Sonde Maven nach elf Jahren offiziell für tot
- Trump-Ballsaal: Spendende Tech-Firmen erhalten Aufträge für 50 Mrd. $
- Very Large Array der nächsten Generation: Neues Teleskop besteht Tests
- Top-Tarif für Vielsurfer: 300 GB 5G-Flat jetzt für nur 14,99 Euro
- US-Regierung soll bei KI-Firmen einsteigen, um Bürger ruhig zu stellen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen