Google schickt Play Music in Rente, startet Transfer zu YouTube Music

Google, Android, App, Youtube, Youtube Music, Musikapp Bildquelle: YouTube
Der kalifornische Konzern Google ist nicht nur für seine Erfolge und die Marktdominanz als Suchmaschine bekannt, sondern auch für seine teilweise spektakulären Flops. Denn in einigen Fällen versucht das Unternehmen seit vielen Jahren, Dienste zu etablieren - erfolglos. Die zwei wohl bekanntesten "hartnäckigen" Misserfolge des Unternehmens aus Mountain View sind Messenger und auch Streaming-Dienste. Ein Problem ist hier, dass Google oftmals mehrere unterschiedliche Varianten launcht und sich damit quasi selbst fragmentiert. Ein solches Beispiel ist das Thema Musik: Hier hat man vor bereits vielen Jahren Google Play Music gestartet und später auch noch YouTube Music eingeführt.

YouTube Music ist das jüngere der beiden Streaming-Angebote und wurde im August 2018 (neu) gestartet. Es ist sicherlich der Dienst, der aktuell besser ankommt. Das liegt unter anderem daran, weil er über die YouTube-App besonders aggressiv beworben wird, man bekommt bei gefühlt jedem zweiten Start eine für viele nervige Aufforderung zum Testen eingeblendet. YouTube MusicGoogle will alte Play Music-Nutzer zum Wechsel auf YouTube Music bewegen

Das Play Music-Aus kommt noch 2020

Zwei Musik-Dienste ergeben aber natürlich keinen Sinn und deshalb wird Google Play Music irgendwann dieses Jahr eingestellt. Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt, seit gestern kann man aber seine auf Google Play Music archivierten Songs und Playlists zu YouTube Music übertragen.

In der YouTube Music-App findet man nun ein neues Tool bzw. einen Bereich, mit dem man den Transfer anstoßen kann. Laut Google werden alle relevanten Punkte der Bibliothek übertragen, das könne aber durchaus einige Stunden dauern, so der Konzern (via Android Central), zumindest dann, wenn man Play Music intensiv im Einsatz hatte.

Wer beide Dienste nutzt bzw. genutzt hat, der muss nicht fürchten, dass die Hörgewohnheiten von früher eine Auswirkung auf die aktuellen Vorschläge haben. Denn die zuletzt gehörten (YouTube Music-)Inhalte werden stärker gewichtet, man muss sich also keine großen Sorgen machen, dass "Jugendsünden" den Empfehlungsalgorithmus durcheinanderbringen. Google, Android, App, Youtube, Youtube Music, Musikapp Google, Android, App, Youtube, Youtube Music, Musikapp YouTube
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