Bill Gates befürchtet eine Katastrophe:
"Wir hätten mehr tun sollen"
Das Coronavirus hat die Welt in Griff. Den Anfang hat China gemacht, dann explodierte Covid-19 in Europa und nun werden die USA immer mehr zum Brandherd. Die Kritik wächst, dass die Staaten viel zu zögerlich agiert haben, auch Bill Gates meint, dass es nun wohl zu spät ist.
Noch vergangene Woche zeigte sich Bill Gates recht optimistisch, dass die reichen Industriestaaten die Coronakrise verhältnismäßig unbeschadet überstehen werden. Das gilt vor allem dann, wenn ein Land in Sachen Tests und Shutdown-Maßnahmen alles richtig mache.
Doch dazu zählt seine Heimat wohl nicht. Denn der Microsoft-Co-Gründer wurde gestern in einem Online-TED-Gespräch auf das Virus, dessen Verbreitung und die Arbeit seiner Foundation angesprochen (via GeekWire). Und Gates meinte, dass es eine Phase gebe, "in der wir erkannt haben, dass sich das Virus verbreitet und jetzt, wenn wir draufkommen, dass wir mehr hätten unternehmen müssen".
Gates ist sich sicher, dass es keinen anderen Weg gibt: "Es ist katastrophal für die Wirtschaft, aber je rascher man es auf dem harten Weg macht, desto schneller kann man es wiedergutmachen und zur Normalität zurückkehren."
Der Microsoft-Co-Gründer widerspricht deutlich den Plänen und Wünschen von US-Präsident Donald Trump, der die Normalität bereits zu Ostern zurückhaben möchte. Laut Bill Gates müsse der Shutdown zwischen sechs und zehn Wochen betragen. Ohne einen "extremen Shutdown" gehe es nicht, es sei "unverantwortlich", wenn jemand meint, dass man "das Beste beider Welten" unter einen Hut bringen könne, also Wirtschaftswachstum und Eindämmung der Pandemie.
Doch dazu zählt seine Heimat wohl nicht. Denn der Microsoft-Co-Gründer wurde gestern in einem Online-TED-Gespräch auf das Virus, dessen Verbreitung und die Arbeit seiner Foundation angesprochen (via GeekWire). Und Gates meinte, dass es eine Phase gebe, "in der wir erkannt haben, dass sich das Virus verbreitet und jetzt, wenn wir draufkommen, dass wir mehr hätten unternehmen müssen".
"Ignoriert die Leichenberge"
Gates geht, ohne Namen zu nennen, mit der aktuellen Regierung hart ins Gericht und wird auch sehr deutlich: "Es ist hart zu den Leuten zu sagen: 'Hey, geht weiter in Restaurants, kauft neue Häuser, ignoriert die Berge an Leichen in der Ecke, wir wollen, dass ihr weiter Geld ausgebt, weil es irgendeinen Politiker gibt, der glaubt, dass Wirtschaftswachstum das einzige ist, das zählt."Gates ist sich sicher, dass es keinen anderen Weg gibt: "Es ist katastrophal für die Wirtschaft, aber je rascher man es auf dem harten Weg macht, desto schneller kann man es wiedergutmachen und zur Normalität zurückkehren."
Der Microsoft-Co-Gründer widerspricht deutlich den Plänen und Wünschen von US-Präsident Donald Trump, der die Normalität bereits zu Ostern zurückhaben möchte. Laut Bill Gates müsse der Shutdown zwischen sechs und zehn Wochen betragen. Ohne einen "extremen Shutdown" gehe es nicht, es sei "unverantwortlich", wenn jemand meint, dass man "das Beste beider Welten" unter einen Hut bringen könne, also Wirtschaftswachstum und Eindämmung der Pandemie.
Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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