YouTube schraubt Videoqualität weltweit für einen Monat herunter
YouTube reagiert jetzt auch weltweit auf die weiter steigende Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Weil nach Europa inzwischen auch die USA zu einem Epizentrum der Pandemie geworden sind, senkt der Videodienst die Standard-Einstellung für die Videoqualität.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg von der Google-Tochter erfuhr, will YouTube vorerst bei allen Videos zu Beginn der Wiedergabe auf die vor Jahren aktuelle Basiseinstellung "480p" zurück wechseln. Das bedeutet, dass bei der Wiedergabe Videos nur noch mit maximal 480 Pixeln in der Höhe abgespielt werden, was aber vom Nutzer auch weiterhin geändert werden kann.
Wer möchte, kann die über YouTube verfügbaren Videos auch weiterhin in einer höheren Auflösung ansehen. Dazu muss man allerdings manuell die Auflösung hochschrauben, was, wie sonst auch, über die Bedienelemente des Video-Players möglich ist. Sofern das jeweilige Video also in 720p, 1080p oder einer noch höheren Auflösung verfügbar ist, kann man es auf diesem Weg auch weiterhin anschauen.
Bereits in der letzten Woche hatten YouTube, Netflix und Amazon als Reaktion auf entsprechende Anfragen von europäischen Politikern begonnen, ihrerseits eine Senkung der Bitraten oder Auflösung der über ihre Plattformen erhältlichen Videoinhalte zuzusichern.
Netflix gab zum Beispiel an, dass man durch eine Reduzierung der Bitrate eine Senkung der von dem Streaming-Portal und seinen Kunden beanspruchten Bandbreite um rund ein Viertel erwarte. Vor Beginn der Coronavirus-Pandemie waren Video-Streaming-Inhalte für rund 70 Prozent des gesamten Internet-Traffics verantwortlich.
Dienste wollen das Internet entlasten
Durch die Reduzierung der Standard-Auflösung auf 480p erhofft sich das Unternehmen eine Verringerung der Auslastung der weltweiten Internet-Infrastruktur. Letztlich soll dadurch mehr Bandbreite für andere Online-Anwendungen zur Verfügung stehen, etwa für Video-Konferenzen und dringend benötigte Dienste aller Art.Wer möchte, kann die über YouTube verfügbaren Videos auch weiterhin in einer höheren Auflösung ansehen. Dazu muss man allerdings manuell die Auflösung hochschrauben, was, wie sonst auch, über die Bedienelemente des Video-Players möglich ist. Sofern das jeweilige Video also in 720p, 1080p oder einer noch höheren Auflösung verfügbar ist, kann man es auf diesem Weg auch weiterhin anschauen.
Bereits in der letzten Woche hatten YouTube, Netflix und Amazon als Reaktion auf entsprechende Anfragen von europäischen Politikern begonnen, ihrerseits eine Senkung der Bitraten oder Auflösung der über ihre Plattformen erhältlichen Videoinhalte zuzusichern.
Netflix gab zum Beispiel an, dass man durch eine Reduzierung der Bitrate eine Senkung der von dem Streaming-Portal und seinen Kunden beanspruchten Bandbreite um rund ein Viertel erwarte. Vor Beginn der Coronavirus-Pandemie waren Video-Streaming-Inhalte für rund 70 Prozent des gesamten Internet-Traffics verantwortlich.
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