Gefängnis-Überwachungsvideos dank Standard-Passwort bei YouTube
Weil in thailändischen Gefängnissen offenbar die Standard-Passwörter der Netzwerkkameras nicht geändert wurden, ließ ein "Hacker" nun deren Aufnahmen live zu YouTube streamen. Die Behörden ermitteln nun, nachdem vor wenigen Tagen stundenlang ein Live-Blick auf Gefangene möglich war.
Wie örtliche Medien berichten, wurden am Dienstag über mehrere Stunden die Live-Bilder mehrerer Überwachungskameras eines Gefängnisses im Süden Thailands zu YouTube übertragen. Dort waren sie über einen Channel mit dem Namen "BigBrother's Gaze" zu sehen, was mittlerweile Ermittlungen der thailändischen Behörden nach sich gezogen hat.
Zwar wird der Vorfall als "Hack" oder gar "Einbruch" in das Sicherheitssystem des Gefängnisses in der südthailändischen Provinz Chumphon bezeichnet, doch letztlich zeigte das Ganze vor allem, wie schlampig die Betreiber des Gefängnisses bei der Installation ihrer Sicherheitsanlagen vorgegangen sind. Sie hatten offenbar einfach die Standard-Passwörter der in der Haftanstalt installierten Kameras unverändert gelassen.
Der Vorfall wurde bekannt, nachdem ein Journalist auf den YouTube-Kanal aufmerksam wurde. Dort waren neben dem Live-Feed aus dem thailändischen Gefängnis auch Streams von Netzwerkkameras eines Büros in Thailand, Straßenaufnahmen aus Salt Lake City in den USA und Live-Bilder aus einem Café in Amsterdam zu sehen. Mittlerweile wurden alle Videos auf dem Channel gelöscht.
Stattdessen findet sich dort nun eine Erklärung, in der der Betreiber des Channels klar stellt, dass es keineswegs einen "Einbruch" in das Sicherheitssystem des Gefängnisses in Thailand gegeben habe. Vielmehr seien die Kameras vollkommen frei zugänglich gewesen. Die Gefängnisleitung reagierte auf das Bekanntwerden der YouTube-Streams mit einer sofortigen Abschaltung des Kamerasystems.
Zwar wird der Vorfall als "Hack" oder gar "Einbruch" in das Sicherheitssystem des Gefängnisses in der südthailändischen Provinz Chumphon bezeichnet, doch letztlich zeigte das Ganze vor allem, wie schlampig die Betreiber des Gefängnisses bei der Installation ihrer Sicherheitsanlagen vorgegangen sind. Sie hatten offenbar einfach die Standard-Passwörter der in der Haftanstalt installierten Kameras unverändert gelassen.
Der Vorfall wurde bekannt, nachdem ein Journalist auf den YouTube-Kanal aufmerksam wurde. Dort waren neben dem Live-Feed aus dem thailändischen Gefängnis auch Streams von Netzwerkkameras eines Büros in Thailand, Straßenaufnahmen aus Salt Lake City in den USA und Live-Bilder aus einem Café in Amsterdam zu sehen. Mittlerweile wurden alle Videos auf dem Channel gelöscht.
Stattdessen findet sich dort nun eine Erklärung, in der der Betreiber des Channels klar stellt, dass es keineswegs einen "Einbruch" in das Sicherheitssystem des Gefängnisses in Thailand gegeben habe. Vielmehr seien die Kameras vollkommen frei zugänglich gewesen. Die Gefängnisleitung reagierte auf das Bekanntwerden der YouTube-Streams mit einer sofortigen Abschaltung des Kamerasystems.
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