YouTube: KI muss Personal ersetzen - keine Moderation von Zuhause

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Bei Googles Video-Plattform YouTube kommen jetzt zwei gegenteilige Entwicklungen zusammen: Man braucht mehr Moderation, hat aber weniger Leute - daher werden die kommenden Wochen jetzt zwangsläufig zur Feuerprobe für die KI. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Moderations-Personal bei YouTube aktuell deutlich ausgedünnt. Viele Aufgaben kann oder will das Unternehmen hier nicht auf Home-Office umstellen, da die Informationen oft viel zu sensibel sind. Insbesondere wenn persönliche Daten von Nutzern berührt sind, dürfen diese nur in geschützten Umgebungen von Google-Niederlassungen und auf keinen Fall auf privaten Notebooks bearbeitet werden.

Andererseits will man eigentlich gerade mehr Moderation schaffen - denn man hat den Anspruch, den YouTube-Usern gerade zum Thema Pandemie möglichst gute Informationen an die Hand zu geben und Fake-News und Verschwörungstheorien, die natürlich sofort im großen Stil kursieren, gar nicht erst prominent zu präsentieren.

Fehler können sich häufen

Der Anbieter bittet daher um Verständnis, wenn die menschlichen Moderatoren, die weiterhin im Einsatz sind, auf bestimmte Bereiche und Fälle konzentriert werden. Vielfach würden vor allem die KI-Systeme eine Einstufung vornehmen, die zwar bereits recht ordentlich arbeiten, teilweise aber eben auch versagen - vor allem, wenn es darum geht, bestimmte Feinheiten in Sachen Übereinstimmung mit den Content-Richtlinien korrekt zu erkennen. Es könne daher sein, dass einige Videos zu unrecht nicht veröffentlicht werden oder länger als gewohnt nicht für das Erscheinen in Empfehlungen oder Suche freigegeben werden.

Es ist weiterhin möglich, Beschwerden gegen eine Einstufung einzureichen. Allerdings könne die Bearbeitung dauern. Im Gegenzug sollen nur in Ausnahmefällen durch die KI Verwarnungen ausgesprochen werden, die in mehrmaligen Fällen zur Sperrung eines Nutzers führen können. Hier will man aktuell lieber etwas mehr Kulanz gelten lassen, da eben die Reaktionszeiten bei falschen Einordnungen zu lang sein können.

Siehe auch: Google enthüllt erstmals die Einnahmen des Video-Giganten YouTube Youtube, YouTuber, Youtube Videos, High Dynamic Range Youtube, YouTuber, Youtube Videos, High Dynamic Range Youtube
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