Massenproduktion: 16 GB RAM bald nicht mehr nur im Samsung S20
Die Chipsparte des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung wird nun auch andere Smartphone-Hersteller mit den neuesten Arbeitsspeicher-Modulen mit 16 Gigabyte Kapazität versorgen können. Im neuen Galaxy S20 werden diese teilweise schon verbaut.
Samsungs jüngste Flaggschiff-Modelle bringen das entsprechende LPDDR5-Package in der Ultra-Fassung mit 5G-Modem mit. Alle anderen Geräte sind derzeit mit 12 Gigabyte ausgestattet, was ebenfalls schon eine ziemlich beachtliche Menge ist. Die dafür benötigten Module konnte das Unternehmen seit dem Juli des letzten Jahres in großen Mengen vom Band laufen lassen.
Nun also folgen die 16-Gigabyte-Varianten. Im Vergleich zum LPDDR4X-Package mit 8 Gigabyte Kapazität, der lange den Standard bei den besseren Smartphones ausmachte, bringen die neuen Komponenten nicht nur die doppelte Kapazität mit, sondern benötigen auch 20 Prozent weniger Energie, um ihre Aufgaben zu erledigen.
Obwohl die Massenproduktion jetzt aufgenommen wird, bedeutet das nicht, dass Nutzer schon in Kürze die ersten Smartphones mit 16 Gigabyte RAM in der Hand halten können, die nicht von Samsung stammen. Durch den benötigten Vorlauf bei der Entwicklung und Produktion der Geräte werden Dritthersteller den fraglichen Chip wohl eher zum Weihnachtsgeschäft in ihren neuen Geräten in den Handel bringen. Entsprechende Produktvorstellungen könnte es also im September auf der IFA 2020 in Berlin geben.
Siehe auch: 1 Terabyte: Samsung-Speicher bringt Smartphones auf Notebook-Niveau
Nun also folgen die 16-Gigabyte-Varianten. Im Vergleich zum LPDDR4X-Package mit 8 Gigabyte Kapazität, der lange den Standard bei den besseren Smartphones ausmachte, bringen die neuen Komponenten nicht nur die doppelte Kapazität mit, sondern benötigen auch 20 Prozent weniger Energie, um ihre Aufgaben zu erledigen.
Andere Modelle eher zum Jahresende
Im Inneren des Packages stecken nach Angaben des Herstellers acht Chips der 12-Gigabit-Klasse, die durch vier 8-Gigabit-Dies ergänzt werden. Diese werden allesamt mit 10-Nanometer-Architekturen gefertigt. Die Produktion erfolgt aktuell im 2.-Generation-Werk in Pyeongtaek. Ab dem zweiten Halbjahr sollen auch Fertigungsanlagen der dritten Generation mit in die Herstellung der Speicherkomponenten eingespannt werden.Obwohl die Massenproduktion jetzt aufgenommen wird, bedeutet das nicht, dass Nutzer schon in Kürze die ersten Smartphones mit 16 Gigabyte RAM in der Hand halten können, die nicht von Samsung stammen. Durch den benötigten Vorlauf bei der Entwicklung und Produktion der Geräte werden Dritthersteller den fraglichen Chip wohl eher zum Weihnachtsgeschäft in ihren neuen Geräten in den Handel bringen. Entsprechende Produktvorstellungen könnte es also im September auf der IFA 2020 in Berlin geben.
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