1 Terabyte: Samsung-Speicher bringt Smartphones auf Notebook-Niveau
Die Reaktionen dürften zwischen "Soviel Platz braucht doch niemand" und "Hurra, nie wieder ein Foto löschen" schwanken: Samsung hat nun offiziell verkündet, Flash-Module für Smartphones mit einer Kapazität von einem Terabyte in der Massenproduktion herzustellen und auch anderen Geräteherstellern anzubieten.
Das bisherige Maximum, das Samsung bei "embedded Universal Flash Storage" (eUFS) erreichte, lag bei 512 Gigabyte. Diese Module werden derzeit schon in verschiedenen Smartphones der oberen Premium-Klasse verbaut. In Zukunft wird hier nun aber eben das Terabyte die Obergrenze darstellen - und nach Stand der bisherigen Gerüchte zum kommenden Galaxy S10 wird Samsung sein kommendes Flaggschiff bereits auch mit einem entsprechenden Speicherplatz anbieten.
Das Unternehmen legt dabei Wert auf die Feststellung, dass man als erster Chiphersteller in der Lage sei, solche Module bereitzustellen. Besonders stolz ist man darauf, dass die Fläche, die das Bauelement einnimmt, auch nicht größer ist als bei den bisherigen 512-Gigabyte-Komponenten. Entsprechend sollen sich die eUFS-Chips relativ problemlos in Designs integrieren lassen, die ohnehin bereits für höhere Kapazitäten ausgelegt sind.
Und der Hersteller lässt auch das Argument nicht gelten, dass kleinere Kapazitäten eigentlich ausreichen, wenn man den Speicherplatz auch über MicroSD-Steckplätze erweitern kann und so sogar mehr Flexibilität hat. Denn hier muss man laut Samsung immerhin spürbare Bremsverluste hinnehmen: Der eUFS sei letztlich um den Faktor 10 schneller als eine MicroSD-Karte und benötige im Betrieb auch noch weniger Strom.
Die Südkoreaner sicherten zu, dass die Produktionskapazitäten für die neuen Chips im Laufe des ersten Halbjahres schrittweise erweitert würden. Auf diese Weise werde man durchaus in der Lage sein, nicht nur den eigenen Bedarf zu decken, sondern auch die Nachfrage durch andere Smartphone-Hersteller, die sicherlich großes Interesse zeigen werden.
Das Unternehmen legt dabei Wert auf die Feststellung, dass man als erster Chiphersteller in der Lage sei, solche Module bereitzustellen. Besonders stolz ist man darauf, dass die Fläche, die das Bauelement einnimmt, auch nicht größer ist als bei den bisherigen 512-Gigabyte-Komponenten. Entsprechend sollen sich die eUFS-Chips relativ problemlos in Designs integrieren lassen, die ohnehin bereits für höhere Kapazitäten ausgelegt sind.
Schnell und sparsam
Die meisten Smartphones werden aktuell wohl mit 64 Gigabyte integriertem Speicherplatz verkauft. Terabyte-Kapazitäten aus Flash-Speicher sind selbst bei Notebooks eher im Premium-Segment anzutreffen. Dies zeigt schon, welchen signifikanten Sprung Samsung mit den neuen Modulen macht.Und der Hersteller lässt auch das Argument nicht gelten, dass kleinere Kapazitäten eigentlich ausreichen, wenn man den Speicherplatz auch über MicroSD-Steckplätze erweitern kann und so sogar mehr Flexibilität hat. Denn hier muss man laut Samsung immerhin spürbare Bremsverluste hinnehmen: Der eUFS sei letztlich um den Faktor 10 schneller als eine MicroSD-Karte und benötige im Betrieb auch noch weniger Strom.
Die Südkoreaner sicherten zu, dass die Produktionskapazitäten für die neuen Chips im Laufe des ersten Halbjahres schrittweise erweitert würden. Auf diese Weise werde man durchaus in der Lage sein, nicht nur den eigenen Bedarf zu decken, sondern auch die Nachfrage durch andere Smartphone-Hersteller, die sicherlich großes Interesse zeigen werden.
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