Zuviel zäher Kleber beim iFixit-Teardown des Samsung Galaxy S20 Ultra
Die Reparaturprofis von iFixit haben ein Samsung Galaxy S20 Ultra auseinandergenommen - oder besser gesagt, sie haben es versucht. Ihr größtes Problem dabei war, wie so häufig bei Smartphones, Unmengen an Klebstoff.
Samsungs neues Flaggschiff-Modell bekommt dabei von iFixit keine guten Noten in Sachen Reparierbarkeit. Schon am Anfang machte der Klebstoff dem Team zu schaffen: Er scheint bei dem S20 Ultra zäher zu sein als bei Samsung üblich. Mit genügend Wärme und einem großen Saugnapf konnte das iFixit-Team das Gerät aber dann doch öffnen. Jede Reparatur beginnt damit aber mit dem mühsamen Lösen der sehr zerbrechlichen Glasrückwand.
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Der USB-C-Anschluss dient gleichzeitig als Kopfhöreranschluss, was doppelte Belastung und Abnutzung bedeutet. Hierbei sieht iFixit ein Problem.
Dann stießen sie auf etwas weiteres Erfreuliches. Samsung verwendet immer identische Kreuzschlitzschrauben, was die Reparatur vereinfacht, denn man benötigt nur ein Werkzeug. Das Ersetzen der eingeklebten Batterie ist schwieriger denn je, insbesondere, da man vorsichtig die Kabel für die Verbindung mit der Platine umgehen muss. Solche Probleme kennen die Reparaturprofis weltweit aber schon. Alltägliche Display-Reparaturen erfordern entweder einen vollständigen Abbau der Komponenten oder den Austausch der Hälfte des Smartphones.
Insgesamt vergibt iFixit nur drei von zehn möglichen Punkten für die Reparierbarkeit. Damit bekommt das S20 Ultra ebenso wenige Punkte wie das Galaxy S10+ im vergangenen Jahr.
Auf YouTube ansehenEin Blick auf die Kamera
Viele der verbauten Komponenten sind modular aufgebaut und unabhängig voneinander austauschbar, was positiv auffällt. Besondere Überraschungen gab es beim Auseinanderbauen nicht. Dafür beeindruckt die Größe des neuen 108 Megapixel-Kamera-Moduls. Es ist fast doppelt so groß wie beim iPhone 11 Pro Max.Der USB-C-Anschluss dient gleichzeitig als Kopfhöreranschluss, was doppelte Belastung und Abnutzung bedeutet. Hierbei sieht iFixit ein Problem.
Dann stießen sie auf etwas weiteres Erfreuliches. Samsung verwendet immer identische Kreuzschlitzschrauben, was die Reparatur vereinfacht, denn man benötigt nur ein Werkzeug. Das Ersetzen der eingeklebten Batterie ist schwieriger denn je, insbesondere, da man vorsichtig die Kabel für die Verbindung mit der Platine umgehen muss. Solche Probleme kennen die Reparaturprofis weltweit aber schon. Alltägliche Display-Reparaturen erfordern entweder einen vollständigen Abbau der Komponenten oder den Austausch der Hälfte des Smartphones.
Insgesamt vergibt iFixit nur drei von zehn möglichen Punkten für die Reparierbarkeit. Damit bekommt das S20 Ultra ebenso wenige Punkte wie das Galaxy S10+ im vergangenen Jahr.
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