Samsung Galaxy S20 kommt pünktlich:
Werke in Vietnam unter Volllast
Der Elektronikgigant Samsung geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Einführung der neuen Galaxy S20-Serie ohne Probleme und vor allem pünktlich über die Bühne gehen kann. Trotz der Ausbreitung des Coronavirus arbeiten die Werke des Konzerns unter Volllast, heißt es.
Wie Samsung laut dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei Asian Review anlässlich der Präsentation der Samsung Galaxy S20 Smartphones in Vietnam mitteilte, laufen die beiden großen Produktionsstandorte in dem Land derzeit ohne Einschränkungen und auf vollen Touren. Vietnam ist mittlerweile zum wichtigsten Fertigungsort von Samsung geworden, so dass mittlerweile rund die Hälfte aller Smartphones der Marke von dort kommen.
Samsung reagiert mit seiner Ankündigung wohl vor allem auf eventuelle Bedenken, dass es wie im Fall von Apple und vielen anderen Herstellern wegen der Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit in China zu Verzögerungen bei der Einführung oder dem Bau neuer Produkte kommen könnte. Da Samsung aber selbst kaum noch mobile Geräte in China baut, soll dies beim Galaxy S20 und seinen Schwestermodellen Galaxy S20+ und S20 Ultra kein Problem darstellen.
Zwar hat Vietnam als Land ebenfalls einige am sogenannten Covid-19 erkrankte Patienten, zuletzt waren es insgesamt 16, doch haben sich 14 von ihnen mittlerweile wieder erholt. Darüber hinaus sind die meisten Schulen zwar noch bis Ende Februar geschlossen, doch hat man die wichtigsten Grenzübergänge nach China mittlerweile wieder für den Warenverkehr geöffnet. Samsung selbst ist nach Meinung von Marktbeobachtern ohnehin kaum von Komponenten aus chinesischer Fertigung abhängig.
Zwischenzeitlich hatte Samsung unter anderem geplant, Komponenten aus China mit dem Flugzeug herbei zu schaffen, nachdem die vietnamesische Grenze vorübergehend wegen des Coronavirus geschlossen wurde. Vor einigen Wochen gab es Berichte, laut denen hunderte Container mit importierten Produkten, daunter auch Bauteile und Materialien für Elektronikprodukte, an der Grenze festhingen.
Apple hatte am Dienstag verlauten lassen, dass man mit massiven Verzögerungen bei der Fertigung in China rechne. Der iPhone-Hersteller senkte daher seine Umsatzprognose für das erste Quartal 2020, wobei auch die ausbleibenden Verkäufe in China eine große Rolle spielen. Das Samsung Galaxy S20 wird in vielen Regionen bereits ab dem 5. März 2020 verkauft, während die generelle Verfügbarkeit in Deutschland ab dem 13. März gegeben sein soll.
Samsung reagiert mit seiner Ankündigung wohl vor allem auf eventuelle Bedenken, dass es wie im Fall von Apple und vielen anderen Herstellern wegen der Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit in China zu Verzögerungen bei der Einführung oder dem Bau neuer Produkte kommen könnte. Da Samsung aber selbst kaum noch mobile Geräte in China baut, soll dies beim Galaxy S20 und seinen Schwestermodellen Galaxy S20+ und S20 Ultra kein Problem darstellen.
Samsung baut die Hälfte aller seiner Smartphones in Vietnam
Die neuen Geräte werden in zwei großen Werken in den vietnamesischen Provinzen Thai Nguyen und Bac Ninh gebaut, die in der Nähe der Metropole Hanoi liegen. Die beiden Standorte liefern die Hälfte aller weltweit verkauften Galaxy-Smartphones und gelten daher als Samsungs "Arbeitspferde". Die vietnamesischen Standorte seien "in perfektem Zustand", so ein Manager des Konzerns gegenüber Medien. Man arbeite derzeit mit voller Kapazität, sagte er weiter.Zwar hat Vietnam als Land ebenfalls einige am sogenannten Covid-19 erkrankte Patienten, zuletzt waren es insgesamt 16, doch haben sich 14 von ihnen mittlerweile wieder erholt. Darüber hinaus sind die meisten Schulen zwar noch bis Ende Februar geschlossen, doch hat man die wichtigsten Grenzübergänge nach China mittlerweile wieder für den Warenverkehr geöffnet. Samsung selbst ist nach Meinung von Marktbeobachtern ohnehin kaum von Komponenten aus chinesischer Fertigung abhängig.
Lieferkette ohne "ernstzunehmende Probleme"
Der Großteil der Bauteile der neuen Galaxy S20-Serie stammt somit entweder aus Südkorea, aus dem nicht-chinesischen Ausland sowie von diversen in Vietnam angesiedelten Zulieferern oder Samsung-Tochterfirmen. Es gebe daher derzeit "keine ernstzunehmenden Probleme in der Lieferkette" für die vietnamesischen Werke, so das Unternehmen. Zwar seien "Herausforderungen" im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus entstanden, doch dank guter Rückfallpläne sei man in einer guten Position.Zwischenzeitlich hatte Samsung unter anderem geplant, Komponenten aus China mit dem Flugzeug herbei zu schaffen, nachdem die vietnamesische Grenze vorübergehend wegen des Coronavirus geschlossen wurde. Vor einigen Wochen gab es Berichte, laut denen hunderte Container mit importierten Produkten, daunter auch Bauteile und Materialien für Elektronikprodukte, an der Grenze festhingen.
Apple hatte am Dienstag verlauten lassen, dass man mit massiven Verzögerungen bei der Fertigung in China rechne. Der iPhone-Hersteller senkte daher seine Umsatzprognose für das erste Quartal 2020, wobei auch die ausbleibenden Verkäufe in China eine große Rolle spielen. Das Samsung Galaxy S20 wird in vielen Regionen bereits ab dem 5. März 2020 verkauft, während die generelle Verfügbarkeit in Deutschland ab dem 13. März gegeben sein soll.
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