Coronavirus: Samsung stellt Milliarden-Hilfen für betroffene Partner

Der südkoreanische Misch-Konzern Samsung hat ein Finanzpaket ge­schnürt, mit dem man den langjährigen chinesischen Zulieferern unter die Arme greifen will, denen die aktuelle Coronavirus-Epidemie auf ver­schie­de­nen Ebenen Probleme bereitet.
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Das Management Samsungs hat kurzfristig umgerechnet rund 2 Milliarden Euro freigemacht, mit denen Maßnahmen finanziert werden sollen, die akute Probleme in Folge der Epidemie abfedern sollen. Helfen soll dies jenen Unternehmen, die aufgrund von Quarantäne-Maßnahmen und anderen Einschränkungen nicht oder nur eingeschränkt produzieren können.

Wie aus einem Bericht der ChinaTechNews hervorgeht, will Samsung mit dem Geld unter anderem in einigen Fällen Lieferaufträge bezahlen, auch wenn die bestellten Waren nicht geliefert werden konnten. Partnern, die in finanzielle Schwierigkeiten kommen, will man auch Darlehen anbieten, die mit sehr niedrigen oder ohne Zinsen verbunden sind.

Logistik und mehr

In einigen Fällen laufen die Arbeiten in den Werken auch wieder oder noch, es gibt aber Probleme, die Produkte auf den bisher genutzten Transportwegen zu verschicken. Wenn nötig, will Samsung hier nun beispielsweise die Kosten für gecharterte Transport-Flugzeuge tragen, mit denen die bisherigen Lieferwege zu Land oder See kurzfristig überbrückt werden. Und auch sonstige Zusatzaufwendungen für die Logistik übernehmen die Südkoreaner, die damit natürlich auch selbst wieder schneller an benötigte Komponenten kommen. Auch Schwankungen in den Liefermengen will man auffangen und die eigene Fertigung notfalls darauf abstimmen.

Ein kurzfristig eingerichtetes Support-Zentrum soll die verschiedenen Hilfeleistungen koordinieren und den Kontakt zu den Partnern aufrecht erhalten. Das Hilfspaket richtet sich an diverse chinesische Zulieferer, die mit den Konzernsparten Samsung Electronics, Samsung Display, Samsung Electro-Mechanics, Samsung SDI, Samsung C&T und Samsung SDS zusammenarbeiten.

Siehe auch: Apple warnt vor iPhone-Engpass & Gewinnrückgang wegen Coronavirus
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