Vorsicht: Battlefield 5 sperrt Linux-Spieler, die Wine und DXVK nutzen
Ein Fehler in der Cheat-Erkennung von Battlefield 5 führt derzeit dazu, dass Linux-Spieler, die Battlefield unter Wine mit DXVK betreiben, fälschlicherweise als Betrüger erkannt werden. Das Ergebnis ist, dass Electronic Arts diese Spieler verbannt - komplett zu Unrecht.
Das geht aus Nutzerberichten hervor, die derzeit in Foren diskutiert werden. Demnach läuft es derzeit für Linux-Nutzer bei Battlefield 5 alles andere als gut. Ein Nutzer berichtet dabei, dass er nach einer automatischen Sperrung seines Accounts vom Spiel EA kontaktierte. Dort teilte man ihm nur lapidar mit, dass die "Verbannung" ganz korrekt abgelaufen sei und man keinen Anlass sehe, die Sperre wieder aufzuheben. Es handelt sich also um eine permanente Sperrung der Nutzer-Konten.
... Es gibt Nachschub für ...
... den Shooter Battlefield 5
Nach einigen Recherchen stellte sich heraus, dass das genutzte Anti-Cheat-System von Electronic Arts die Spielersysteme als Spielmodifikation erkennt und daher einen automatischen Bann auslöst.
"Förderung, Ermutigung oder Teilnahme an Aktivitäten im Zusammenhang mit Hacking, Crack, Phishing, Ausnutzung von Exploits oder Cheats und/oder Verbreitung von gefälschter Software und/oder virtueller Währung/Elementen."
EA ist dabei mit seiner Meinung eine Manipulation zu sehen, nicht allein. "Die Manipulation von Direct3D-Bibliotheken in Mehrspieler-Spielen kann als Betrug angesehen werden und kann dazu führen, dass Ihr Konto gesperrt wird. Dies kann auch für Einzelspieler-Spiele mit einem eingebetteten oder dedizierten Mehrspieler-Teil gelten. Die Verwendung erfolgt auf eigenes Risiko", heißt es dabei sogar auf der DXVK Projektseite. Und das, obwohl man sich keinen Vorteil verschafft. Den Nutzern die Wahl der Spielumgebung zu entziehen, kann man daher als eine kurzsichtige Entscheidung jedes Spieleentwicklers EA werten.
... Es gibt Nachschub für ...
... den Shooter Battlefield 5
Nach einigen Recherchen stellte sich heraus, dass das genutzte Anti-Cheat-System von Electronic Arts die Spielersysteme als Spielmodifikation erkennt und daher einen automatischen Bann auslöst.
Was war dabei passiert?
Alle Betroffenen hatten ein DXVK-Paket genutzt, welches unter der Laufzeitumgebung Wine eine Vulkan-basierte Übersetzung für Direct3D bietet - also im Grunde nichts weiter als die generelle Unterstützung für das Spiel bietet, um 3D-Spiele ausführen zu können. Laut einer Erklärung von EA werden damit insbesondere die folgenden Regeln gebrochen, was damit unweigerlich zum Bann führt:"Förderung, Ermutigung oder Teilnahme an Aktivitäten im Zusammenhang mit Hacking, Crack, Phishing, Ausnutzung von Exploits oder Cheats und/oder Verbreitung von gefälschter Software und/oder virtueller Währung/Elementen."
EA ist dabei mit seiner Meinung eine Manipulation zu sehen, nicht allein. "Die Manipulation von Direct3D-Bibliotheken in Mehrspieler-Spielen kann als Betrug angesehen werden und kann dazu führen, dass Ihr Konto gesperrt wird. Dies kann auch für Einzelspieler-Spiele mit einem eingebetteten oder dedizierten Mehrspieler-Teil gelten. Die Verwendung erfolgt auf eigenes Risiko", heißt es dabei sogar auf der DXVK Projektseite. Und das, obwohl man sich keinen Vorteil verschafft. Den Nutzern die Wahl der Spielumgebung zu entziehen, kann man daher als eine kurzsichtige Entscheidung jedes Spieleentwicklers EA werten.
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