Online-Handel boomt, doch viele Beteiligte bleiben auf der Strecke

Paket, Cido, Türöffnet Bildquelle: Vodafone
Das Statistische Bundesamt liefert eine Auswertung des Booms im Online-Handel. Demnach erzielen bei den Post, Kurier- und Expressdien­sten 30 Unternehmen einen Großteil des Umsatzes, den Rest teilen sich 16.000 Unternehmer. Zu wenig bleibt bei den Zustellern hängen.

Die Zusteller bekommen vom Boom der Branche keinen fairen Anteil

In Deutschland hat sich die Zahl der Erwerbstätigen bei den Post-, Kurier- und Expressdiensten von 2010 bis 2017 um 14 % auf eine halbe Million Personen erhöht. Wie das Statistische Bundesamt errechnet, erhalten viele dieser Beschäftigten "vergleichsweise niedrige Löhne", diese Tendenz hat sich mit den Jahren verschärft und wirkt vor allem im Bezug auf den Boom im Online-Handel noch eklatanter. "Zwar ist im Vergleich zum Jahr 2010 der Bruttomonatsverdienst aller Beschäftigten (Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte) in der Branche um 14,5 % gestiegen. Er bleibt jedoch hinter der Entwicklung des gesamten produzierenden Gewerbes und Dienstleistungsbereichs (+22,4 %) zurück", so das Bundesamt. Infografik: Retouren im deutschen Online-HandelRetouren im deutschen Online-Handel Und auch der Anstieg der Wertschöpfung in der Zustellbranche wird nur wenig an die Beschäftigten weitergereicht. Mit 17 Milliarden Euro konnten Post-, Kurier- und Expressdienste 2017 rund 28% mehr Gewinn erwirtschaften als 2010. Konkret verdient ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer der Branche 2018 mit durchschnittlich 2826 Euro brutto im Monat gut 1000 Euro weniger als Durchschnittsbeschäftigte im produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich (3880 Euro).

Ein Blick auf die Umsatzzahlen der Branche zeigt dabei ein sehr klares Bild, welche Unternehmen schnell für eine bessere Statistik im Bezug auf die Bezahlung der Beschäftigten sorgen könnten. "Allein die 30 umsatzstärksten Unternehmen hatten im Jahr 2017 zusammen mit fast 33 Milliarden Euro einen Anteil von 80 % am gesamten Jahresumsatz", so das Bundesamt. Den Rest der Umsatzanteile, rund 8 Milliarden Euro, müssen sich 16.000 Unternehmer teilen.

Der Boom kommt aus dem Online-Handel

Der Boom der Zustellbranche wird natürlich maßgeblich durch das starke Wachstum im Online-Handel befeuert. Auch in diesem Jahr konnte das Umsatzwachstum im Einzelhandel mit 2,2 Prozent nicht mit der Entwicklung im Online-Handel mithalten, der seinen Umsatz um 8,8 Prozent steigern konnte. Paket, Cido, Türöffnet Paket, Cido, Türöffnet Vodafone
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