Online-Handel boomt, doch viele Beteiligte bleiben auf der Strecke
Das Statistische Bundesamt liefert eine Auswertung des Booms im Online-Handel. Demnach erzielen bei den Post, Kurier- und Expressdiensten 30 Unternehmen einen Großteil des Umsatzes, den Rest teilen sich 16.000 Unternehmer. Zu wenig bleibt bei den Zustellern hängen.
Und auch der Anstieg der Wertschöpfung in der Zustellbranche wird nur wenig an die Beschäftigten weitergereicht. Mit 17 Milliarden Euro konnten Post-, Kurier- und Expressdienste 2017 rund 28% mehr Gewinn erwirtschaften als 2010. Konkret verdient ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer der Branche 2018 mit durchschnittlich 2826 Euro brutto im Monat gut 1000 Euro weniger als Durchschnittsbeschäftigte im produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich (3880 Euro).
Ein Blick auf die Umsatzzahlen der Branche zeigt dabei ein sehr klares Bild, welche Unternehmen schnell für eine bessere Statistik im Bezug auf die Bezahlung der Beschäftigten sorgen könnten. "Allein die 30 umsatzstärksten Unternehmen hatten im Jahr 2017 zusammen mit fast 33 Milliarden Euro einen Anteil von 80 % am gesamten Jahresumsatz", so das Bundesamt. Den Rest der Umsatzanteile, rund 8 Milliarden Euro, müssen sich 16.000 Unternehmer teilen.
Die Zusteller bekommen vom Boom der Branche keinen fairen Anteil
In Deutschland hat sich die Zahl der Erwerbstätigen bei den Post-, Kurier- und Expressdiensten von 2010 bis 2017 um 14 % auf eine halbe Million Personen erhöht. Wie das Statistische Bundesamt errechnet, erhalten viele dieser Beschäftigten "vergleichsweise niedrige Löhne", diese Tendenz hat sich mit den Jahren verschärft und wirkt vor allem im Bezug auf den Boom im Online-Handel noch eklatanter. "Zwar ist im Vergleich zum Jahr 2010 der Bruttomonatsverdienst aller Beschäftigten (Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte) in der Branche um 14,5 % gestiegen. Er bleibt jedoch hinter der Entwicklung des gesamten produzierenden Gewerbes und Dienstleistungsbereichs (+22,4 %) zurück", so das Bundesamt. Infografik: Retouren im deutschen Online-Handel
Und auch der Anstieg der Wertschöpfung in der Zustellbranche wird nur wenig an die Beschäftigten weitergereicht. Mit 17 Milliarden Euro konnten Post-, Kurier- und Expressdienste 2017 rund 28% mehr Gewinn erwirtschaften als 2010. Konkret verdient ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer der Branche 2018 mit durchschnittlich 2826 Euro brutto im Monat gut 1000 Euro weniger als Durchschnittsbeschäftigte im produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich (3880 Euro).
Ein Blick auf die Umsatzzahlen der Branche zeigt dabei ein sehr klares Bild, welche Unternehmen schnell für eine bessere Statistik im Bezug auf die Bezahlung der Beschäftigten sorgen könnten. "Allein die 30 umsatzstärksten Unternehmen hatten im Jahr 2017 zusammen mit fast 33 Milliarden Euro einen Anteil von 80 % am gesamten Jahresumsatz", so das Bundesamt. Den Rest der Umsatzanteile, rund 8 Milliarden Euro, müssen sich 16.000 Unternehmer teilen.
Der Boom kommt aus dem Online-Handel
Der Boom der Zustellbranche wird natürlich maßgeblich durch das starke Wachstum im Online-Handel befeuert. Auch in diesem Jahr konnte das Umsatzwachstum im Einzelhandel mit 2,2 Prozent nicht mit der Entwicklung im Online-Handel mithalten, der seinen Umsatz um 8,8 Prozent steigern konnte.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Die BCON26, das größte Treffen von Blender-Experten
d-hubs - Gestern 14:09 Uhr -
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Vorgestern 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Vorgestern 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - 14.06. 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - 13.06. 13:22 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen