Huawei-Chef: Wir werden auch ohne Google zur Nr.1, nur etwas später
Bescheiden äußerte sich Huawei-Gründer & -CEO Ren Zhengfei noch nie, wenn es um den Aufstieg zu einem der größten Smartphone-Hersteller geht. Jetzt ließ er verlauten, dass man auch ohne Google-Dienste zur Nr.1 aufsteigen könne, auch wenn dafür eben etwas mehr Zeit verstreichen muss.
Im Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN erklärte Huawei-CEO Ren, dass man durchaus noch gute Chancen habe, zum weltweit größten Smartphone-Lieferanten zu werden, auch ohne die Verwendung von Googles Diensten und Apps auf den hauseigenen Geräten. "Ich denke nicht, dass dies ein Problem sein werde", so der Huawei-Boss.
Der Huawei-Gründer sieht seine Firma weiter auf Kurs, gab er doch auch noch zu Protokoll, dass es wohl einfach mehr Zeit brauchen würde, bis das Ziel der Marktführung bei Smartphones erreicht werde. Tatsächlich hatte Huawei erst vor kurzem verlauten lassen, dass man den Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres erneut kräftig steigern konnte - und zwar um 24 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.
Während sich das Unternehmen bei seinen Smartphones in Europa und anderen westlichen Regionen mit der Auffrischung der im Frühjahr 2019 erschienenen Geräte und der Einführung bestehender Modelle unter neuen Namen und mit leicht geänderten Designs und Spezifikationen über Wasser hält, sorgten die Probleme mit den USA sogar für einen Anstieg der Verkaufszahlen in China. Derzeit ist Huawei weiterhin die Nummer zwei unter den großen Smartphone-Herstellern und Samsung weiter dicht auf den Fersen.
US-Embargo bremst, aber auch nicht wirklich
Zuvor war er gefragt worden, wie er die Chancen für einen weiteren Aufstieg seines Unternehmens sehe, schließlich kann Huawei noch immer keine offizielle Android-Zertifizierung für seine Produkte von Google erhalten. Hintergrund ist natürlich das weiter geltende Handelsverbot der USA, das amerikanischen Firmen untersagt, Geschäftsbeziehungen mit Huawei zu pflegen und dabei ihre Produkte an den chinesischen Konzern zu verkaufen.Der Huawei-Gründer sieht seine Firma weiter auf Kurs, gab er doch auch noch zu Protokoll, dass es wohl einfach mehr Zeit brauchen würde, bis das Ziel der Marktführung bei Smartphones erreicht werde. Tatsächlich hatte Huawei erst vor kurzem verlauten lassen, dass man den Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres erneut kräftig steigern konnte - und zwar um 24 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.
Während sich das Unternehmen bei seinen Smartphones in Europa und anderen westlichen Regionen mit der Auffrischung der im Frühjahr 2019 erschienenen Geräte und der Einführung bestehender Modelle unter neuen Namen und mit leicht geänderten Designs und Spezifikationen über Wasser hält, sorgten die Probleme mit den USA sogar für einen Anstieg der Verkaufszahlen in China. Derzeit ist Huawei weiterhin die Nummer zwei unter den großen Smartphone-Herstellern und Samsung weiter dicht auf den Fersen.
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