Microsoft liefert wieder Lizenzen:
Huawei flutet Markt mit Notebooks
Huawei konnte in den letzten Monaten wegen des US-Embargos nicht nur keine wirklich neuen Smartphones auf den Markt bringen. Weil Microsoft keine Windows-Lizenzen mehr liefern durfte, war auch in Sachen Laptops Funkstille. Jetzt flutet der chinesische Konzern den Markt mit einer ganzen Notebook-Armada.
Nachdem gestern die neuen Huawei MateBook D-Modelle vorgestellt wurden, zog heute die Huawei-Tochter Honor ihrerseits mit neuen Laptops der Honor MagicBook-Serie nach, die ebenfalls mit 14- und 15,6-Zoll-Displays daherkommen. Anders als Huawei selbst, setzt Honor bei den neuen MagicBook-Varianten vollständig auf AMD-Ryzen-Prozessoren, es gibt also vorerst keine Intel-basierten Modelle.
Unter der Haube stecken hier die neuen vierkernigen AMD Ryzen 5 3500U und AMD Ryzen 7 3700U Prozessoren, die jeweils mit einem Basistakt von 2,1 bzw. 2,3 Gigahertz arbeiten und per Boost auf bis zu 3,7 bzw. 4,0 Gigahertz beschleunigen können. Die Chips bringen auch immer eine direkt integrierte AMD Radeon Vega 8 bzw. 10 Grafikeinheit, so dass sie ohne einen Zusatzgrafikchip von Nvidia auskommen.
Der Arbeitsspeicher ist jeweils acht oder 16 Gigabyte groß und es werden PCIe-NVMe-SSDs mit Kapazitäten von 256 oder 512 Gigabyte verbaut. Bei den Ports gibt es ein relativ breites Angebot. So werden jeweils ein USB Type-C-Port, ein oder zwei USB-2.0-Anschlüsse und ein USB-3.0-Port sowie ein HDMI-Ausgang verbaut. Einen Kartenleser sucht man hier vergebens. Die Energieversorgung erfolgt grundsätzlich über den USB Type-C-Anschluss.
Das Honor MagicBook 14 hat einen 56 Wattstunden großen Akku, was für ein Gerät dieser Größe bei knapp 1,4 Kilogramm Gewicht eine sehr ordentliche Kapazität ist. Damit dürften die Laufzeiten hier recht lang ausfallen. Beim Honor MagicBook 15 ist der Akku mit 42 Wattstunden deutlich kleiner, was vor allem auf die Baugleichheit zum Huawei MateBook D 15 zurückzuführen ist - dieses hat nämlich zusätzlich auch noch eine normale 2,5-Zoll-Festplatte an Bord. Diese fehlt allerdings bei der Honor-Version, wodurch das 15-Zoll-Modell erheblich an Attraktivität einbüßt.
Als Betriebssystem bietet Honor in China anlässlich der Einführung seiner neuesten Notebooks vor allem Linux an, was wohl den Problemen mit dem Bezug von Windows-Lizenzen in Folge des US-Handelsverbots gegen den Mutterkonzern Huawei geschuldet ist. Mit dem gestrigen Launch werden aber vor allem die teureren Varianten der neuen Notebooks allesamt auch mit Windows 10 angeboten. Erst vor einigen Tagen hatte Microsoft mitgeteilt, dass man von den US-Behörden eine Ausnahmgenehmigung für den Verkauf seiner Produkte an Huawei erhalten hat.
Früher oder später dürften die neuen MagicBook-Modelle von Honor auch in Europa auf den Markt kommen, wobei es vermutlich erst im kommenden Jahr soweit sein wird. In China liegen die Einstiegspreise der Windows-Varianten der neuen Honor MagicBooks jeweils bei gut 450 Euro. Hierzulande könnten die weitestgehend aus Aluminium gefertigten neuen Notebooks auch für 200 Euro mehr eine gute Alternative zu ähnlichen Geräten von Herstellern wie HP, Lenovo oder Dell werden.
Full-HD-Bildschirme mit matter Oberfläche
Das neue Honor MagicBook 14 ist offenbar wie sein Schwestermodell mit 15-Zoll-Bildschirm weitestgehend baugleich zum Huawei MateBook D 14 bzw. 15. Die Geräte haben also jeweils matte Bildschirme mit Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Pixeln, die ohne einen Touchscreen auskommen. Sonderlich hell sind die Panel mit 250 Candela leider nicht, sie reflektieren aber auch das Sonnenlicht anders als Bildschirme mit Glasabdeckung kaum.Unter der Haube stecken hier die neuen vierkernigen AMD Ryzen 5 3500U und AMD Ryzen 7 3700U Prozessoren, die jeweils mit einem Basistakt von 2,1 bzw. 2,3 Gigahertz arbeiten und per Boost auf bis zu 3,7 bzw. 4,0 Gigahertz beschleunigen können. Die Chips bringen auch immer eine direkt integrierte AMD Radeon Vega 8 bzw. 10 Grafikeinheit, so dass sie ohne einen Zusatzgrafikchip von Nvidia auskommen.
Der Arbeitsspeicher ist jeweils acht oder 16 Gigabyte groß und es werden PCIe-NVMe-SSDs mit Kapazitäten von 256 oder 512 Gigabyte verbaut. Bei den Ports gibt es ein relativ breites Angebot. So werden jeweils ein USB Type-C-Port, ein oder zwei USB-2.0-Anschlüsse und ein USB-3.0-Port sowie ein HDMI-Ausgang verbaut. Einen Kartenleser sucht man hier vergebens. Die Energieversorgung erfolgt grundsätzlich über den USB Type-C-Anschluss.
Das Honor MagicBook 14 hat einen 56 Wattstunden großen Akku, was für ein Gerät dieser Größe bei knapp 1,4 Kilogramm Gewicht eine sehr ordentliche Kapazität ist. Damit dürften die Laufzeiten hier recht lang ausfallen. Beim Honor MagicBook 15 ist der Akku mit 42 Wattstunden deutlich kleiner, was vor allem auf die Baugleichheit zum Huawei MateBook D 15 zurückzuführen ist - dieses hat nämlich zusätzlich auch noch eine normale 2,5-Zoll-Festplatte an Bord. Diese fehlt allerdings bei der Honor-Version, wodurch das 15-Zoll-Modell erheblich an Attraktivität einbüßt.
Als Betriebssystem bietet Honor in China anlässlich der Einführung seiner neuesten Notebooks vor allem Linux an, was wohl den Problemen mit dem Bezug von Windows-Lizenzen in Folge des US-Handelsverbots gegen den Mutterkonzern Huawei geschuldet ist. Mit dem gestrigen Launch werden aber vor allem die teureren Varianten der neuen Notebooks allesamt auch mit Windows 10 angeboten. Erst vor einigen Tagen hatte Microsoft mitgeteilt, dass man von den US-Behörden eine Ausnahmgenehmigung für den Verkauf seiner Produkte an Huawei erhalten hat.
Früher oder später dürften die neuen MagicBook-Modelle von Honor auch in Europa auf den Markt kommen, wobei es vermutlich erst im kommenden Jahr soweit sein wird. In China liegen die Einstiegspreise der Windows-Varianten der neuen Honor MagicBooks jeweils bei gut 450 Euro. Hierzulande könnten die weitestgehend aus Aluminium gefertigten neuen Notebooks auch für 200 Euro mehr eine gute Alternative zu ähnlichen Geräten von Herstellern wie HP, Lenovo oder Dell werden.
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