Valve entfernt tausend Steam-Spiele wegen Steamworks-Missbrauchs
Valves Steam ist die mit Abstand führende PC-Distributionsplattform des Planeten, das bedeutet aber auch, dass nicht alle Titel der derzeit rund 30.000 Spiele als Top-Games bezeichnet werden können. Aktuell hat Valve gehörig ausgemistet und gleich tausend Spiele entfernt.
Das ist natürlich auch angesichts einer Summe von rund 30.000 Spielen eine ganze Menge und zunächst war nicht klar, warum der Steam-Betreiber so einen Kahlschlag veranstaltet. Dass Valve immer wieder auch gehäuft Games von der Plattform kickt, ist nicht ungewöhnlich, denn auch Steam leidet unter betrügerischen Anbietern, die auf den schnellen Euro oder Dollar aus sind.
Die Menge, die PCGamesN als erstes entdeckt hat, ist aber auch für eine solche Steam-"Hygiene"-Aktion ungewöhnlich und zunächst war auch nicht klar, wie es dazu kam. Inzwischen wurde der Bericht bei PC Gamer aber aktualisiert und es ist nun klarer, was dahinter steckt: Denn ein großer Teil der entfernten Spiele stammt von einem russischen Publisher namens Dagestan Technology.
Valve hat sich dazu mittlerweile auch geäußert und bestätigt, dass nicht nur Dagestan Technology den Bannhammer zu spüren bekommen hat. Es gab ähnliche Schritte auch gegen andere namentlich nicht näher genannte Publisher. Die Gründe erläuterte der Steam-Betreiber nicht genauer, sondern ließ lediglich Folgendes ausrichten: "Wir haben jüngst entdeckt, dass eine Handvoll an Partnern einige Steamworks-Tools missbraucht haben und haben alle Betroffenen per E-Mail darüber informiert."
Die Menge, die PCGamesN als erstes entdeckt hat, ist aber auch für eine solche Steam-"Hygiene"-Aktion ungewöhnlich und zunächst war auch nicht klar, wie es dazu kam. Inzwischen wurde der Bericht bei PC Gamer aber aktualisiert und es ist nun klarer, was dahinter steckt: Denn ein großer Teil der entfernten Spiele stammt von einem russischen Publisher namens Dagestan Technology.
Spiele-"Spam"
Dagestan dürfte aber unter einer Vielzahl an Namen operiert haben. Um das aufzudecken, war wohl auch einiges an detektivischer Arbeit erforderlich. Denn viele der Querverbindungen waren nur über Umwege bzw. das Aufspüren verwandter Spiele zu sehen. Die meisten entfernten Games fallen in die Kategorie "billige Quasi-Indies-Spiel", es sind aber wohl auch einige gute bzw. passable Titel dabei.Valve hat sich dazu mittlerweile auch geäußert und bestätigt, dass nicht nur Dagestan Technology den Bannhammer zu spüren bekommen hat. Es gab ähnliche Schritte auch gegen andere namentlich nicht näher genannte Publisher. Die Gründe erläuterte der Steam-Betreiber nicht genauer, sondern ließ lediglich Folgendes ausrichten: "Wir haben jüngst entdeckt, dass eine Handvoll an Partnern einige Steamworks-Tools missbraucht haben und haben alle Betroffenen per E-Mail darüber informiert."
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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