Controller aufgetaucht: Macht Intel bald Google Stadia Konkurrenz?
Ein neues Patent deutet darauf hin, dass Intel an einem Wireless-Controller arbeitet, der möglicherweise für einen kommenden Spiele-Streaming-Dienst verwendet wird. Bereits jetzt kooperiert der Chiphersteller mit Google Stadia und dem chinesischen Unternehmen Tencent.
Das kommende Jahr 2020 wird nicht nur ein spannendes für die nächste Konsolen-Generation der Xbox und PlayStation, auch Spiele-Streaming-Dienste wie Google Stadia und Microsoft xCloud werden eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Für Letztere wird bekanntlich keine lokale Hardware benötigt, ein Controller ist in den meisten Fällen jedoch mit von der Partie. Genau für diesen Einsatz könnte der US-amerikanische Prozessor-Produzent Intel ein neues, kabelloses Gamepad planen, welches die niederländischen Kollegen von LetsGoDigital in der Patentdatenbank der USPTO entdeckt haben.
So könnte der neue Intel-Controller für einen kommenden Cloud-Gaming-Service aussehen
In Kooperation mit Intel wird das unter dem Namen "Start" bekannte Cloud-Gaming-Projekt aktuell im asiatischen Raum getestet. Dabei könnten die Controllern-Ideen des Chipherstellers eine Rolle spielen. Ebenso sitzt Intel jedoch mit Google in einem Boot und produziert unter anderem die Prozessoren, die in Stadia-Servern zum Einsatz kommen. Ein von Intel gestaltetes Gamepad für Stadia würde bei Gamern jedoch wahrscheinlich weniger hoch im Kurs stehen, da Google unter anderem damit wirbt, sämtliche Controller - auch die der Xbox One und PS4 - zu unterstützen.
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Spekulationen über Controller für den Streaming-Dienst "Start"
Der neue Controller ähnelt nicht nur Intels einstigen Versuchen, mit einem Gamepad für den früheren Spiele-Streaming-Dienst OnLive durchzustarten, sondern auch der allgemeinen Optik eines DualShock 4-Controllers. Darauf deuten die parallel angeordneten Analog-Sticks und ein integriertes Touchpad hin. Welchen Zweck das neue Wireless-Gamepad erfüllen könnte und ob das Patent zeitnah umgesetzt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Da das Geschmacksmuster jedoch vorab in China eingereicht wurde, sehen Experten Parallelen zur kommenden Spiele-Streaming-Plattform des chinesischen Konzerns Tencent.In Kooperation mit Intel wird das unter dem Namen "Start" bekannte Cloud-Gaming-Projekt aktuell im asiatischen Raum getestet. Dabei könnten die Controllern-Ideen des Chipherstellers eine Rolle spielen. Ebenso sitzt Intel jedoch mit Google in einem Boot und produziert unter anderem die Prozessoren, die in Stadia-Servern zum Einsatz kommen. Ein von Intel gestaltetes Gamepad für Stadia würde bei Gamern jedoch wahrscheinlich weniger hoch im Kurs stehen, da Google unter anderem damit wirbt, sämtliche Controller - auch die der Xbox One und PS4 - zu unterstützen.
Siehe auch:
- Googles Clusterfuck: Stadia überhitzt und "killt" Chromecast Ultra
- Google Stadia ausprobiert: So gut ist der Spiele-Streaming-Dienst
- Project xCloud: Microsoft möchte Exklusivtitel zur Verfügung stellen
- Zotac Zbox: Neue Mini-PCs mit Intel Octacore Desktop-Prozessoren
- PlayStation 5: Patent zeigt möglichen neuen Sony PS5-Controller
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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