Trump ist jetzt Fanboy: Mit Tim Cook kann Apple auch 5G-Netze bauen!
Die Häme, mit der die Öffentlichkeit auf Donald Trumps jüngsten Fauxpas rund um seinen Besuch in einem vermeintlich neu errichtetem Apple-Werk berichtete, tut der neu gewonnen Begeisterung des US-Präsidenten für Apple-Chef Tim Cook bisher keinen Abbruch.
Trump ist offenbar überzeugt davon, dass Technologie-Projekte unter Beteiligung Cooks und seines Unternehmens besonders gut funktionieren sollten. Daher habe er den Manager während ihres Treffens auch gebeten, ob er es nicht organisieren könnte, dass Apple auch beim Aufbau der kommenden 5G-Mobilfunknetze mitmacht.
Auch wenn sich Apple wohl kaum in der Rolle eines Netzbetreibers sieht, noch Erfahrungen in dem Bereich vorweisen kann, ist der US-Präsident davon überzeugt, dass das Unternehmen dabei eine entscheidende Rolle spielen könnte. "Sie haben alles, was man dafür braucht: Das Geld, die Technologie, eine Vision und Cook!" schrieb Trump in einem seiner berühmten Tweets.
Und auch Tim Cook hatte erklärt, dass die eigene Expertise sich schlich nicht auf die Netzwerke erstrecke. Was die Infrastruktur angeht, arbeite man dann doch lieber in den verschiedenen Ländern mit den dort ansässigen Netzbetreibern zusammen, um gute Ergebnisse beim Empfang und den Datentransfers hinzubekommen. Darüber hinaus wolle man sich auch gar nicht mit den lokalen Gegebenheiten beschäftigen, sondern sich auf Projekte konzentrieren, die weltweite Wirkung entfalten.
Siehe auch: Trump eröffnet 2013 eröffnete Apple-Fabrik, Apple korrigiert ihn nicht
Auch wenn sich Apple wohl kaum in der Rolle eines Netzbetreibers sieht, noch Erfahrungen in dem Bereich vorweisen kann, ist der US-Präsident davon überzeugt, dass das Unternehmen dabei eine entscheidende Rolle spielen könnte. "Sie haben alles, was man dafür braucht: Das Geld, die Technologie, eine Vision und Cook!" schrieb Trump in einem seiner berühmten Tweets.
Sorry, Schnappsidee!
Mehr als eine originelle Idee ist das allerdings nicht. Denn schon bei oberflächlicher Betrachtung zeigt sich, dass Apple kaum einen Beitrag leisten könnte, den die Netzbetreiber selbst nicht hinbekämen. Der Computerkonzern ist immerhin sogar davor zurückgeschreckt, zumindest eigene Modems für die 5G-Konnektivität der kommenden iPhones zu entwickeln und ist dafür wieder auf den Schoß Qualcomms gekrabbelt, nachdem sich zeigte, dass Intel hier auch nicht liefern kann.Und auch Tim Cook hatte erklärt, dass die eigene Expertise sich schlich nicht auf die Netzwerke erstrecke. Was die Infrastruktur angeht, arbeite man dann doch lieber in den verschiedenen Ländern mit den dort ansässigen Netzbetreibern zusammen, um gute Ergebnisse beim Empfang und den Datentransfers hinzubekommen. Darüber hinaus wolle man sich auch gar nicht mit den lokalen Gegebenheiten beschäftigen, sondern sich auf Projekte konzentrieren, die weltweite Wirkung entfalten.
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