Huawei vs. USA: Trump-Regierung erlaubt weitere 90 Tage Updates
Zwei Wochen oder 90 Tage? Das war zuletzt die Frage beim Thema USA gegen Huawei. Jetzt sind es doch wieder 90 Tage. Die USA setzen ihr generelles Verbot gegen Huawei erneut für knapp drei Monate aus, um US-Firmen, die Huawei-Technologien nutzen, etwas mehr Luft zu lassen.
Wie aus Dokumenten, die das US Department of Commerce jetzt veröffentlicht hat, hervorgeht, können Huawei und seine Tochterfirmen nun doch noch einmal 90 Tage länger mit US-Partnern zusammenarbeiten, wenn es um die Pflege bestehender Produkte geht. Das heißt, dass Google weiterhin Android-Updates an Huawei weiterreichen darf, damit diese zeitnah auf den Geräten des weltweit zweitgrößten Smartphone-Anbieters installiert werden können.
Gleichzeitig bekommen vor allem kleinere US-Mobilfunkanbieter noch einmal mehr Zeit, ihre Netze auf die Hardware anderer Anbieter umzustellen. Die kleineren Netzbetreiber haben vor allem deshalb noch immer viel Huawei-Technik im Einsatz, weil diese im Vergleich zu den Produkten anderer Hersteller deutlich günstiger eingekauft werden konnte. Mit dem Handelsembargo sind sie nun gezwungen, ihre Netze auf die Systeme anderer Hersteller umzurüsten.
Es ist bereits das dritte Mal, dass das US Commerce Department die Durchsetzung des Handelsverbots gegen Huawei in seiner ursprünglich verhängten Form auf befristete Zeit aussetzt. Eigentllich war man zuvor davon ausgegangen, dass es jetzt nur noch eine zweiwöchige Gnadenfrist geben würde, doch nun ist doch wieder von 90 Tagen die Rede. Quellen aus dem Umfeld der US-Regierung zufolge soll der Grund in "bürokratischen Hürden" liegen. Genauere Angaben zur Natur dieser Probleme wurden allerdings nicht bekannt.
Sollte sich in der Zwischenzeit nichts ändern, ist die neue "Temporary General License" für Huawei nun bis zum 16. Februar 2020 gültig. Vorerst ist Huawei somit in der Lage, Support für bestehende Anlagen und Geräte zu leisten, was auch die Updates für Android mit aktuellen Neuerungen oder Sicherheits-Fixes einschließt, neue Smartphones mit Google-Zertifizierung kann der Hersteller dadurch aber noch immer nicht einführen.
Gleichzeitig bekommen vor allem kleinere US-Mobilfunkanbieter noch einmal mehr Zeit, ihre Netze auf die Hardware anderer Anbieter umzustellen. Die kleineren Netzbetreiber haben vor allem deshalb noch immer viel Huawei-Technik im Einsatz, weil diese im Vergleich zu den Produkten anderer Hersteller deutlich günstiger eingekauft werden konnte. Mit dem Handelsembargo sind sie nun gezwungen, ihre Netze auf die Systeme anderer Hersteller umzurüsten.
Es ist bereits das dritte Mal, dass das US Commerce Department die Durchsetzung des Handelsverbots gegen Huawei in seiner ursprünglich verhängten Form auf befristete Zeit aussetzt. Eigentllich war man zuvor davon ausgegangen, dass es jetzt nur noch eine zweiwöchige Gnadenfrist geben würde, doch nun ist doch wieder von 90 Tagen die Rede. Quellen aus dem Umfeld der US-Regierung zufolge soll der Grund in "bürokratischen Hürden" liegen. Genauere Angaben zur Natur dieser Probleme wurden allerdings nicht bekannt.
Sollte sich in der Zwischenzeit nichts ändern, ist die neue "Temporary General License" für Huawei nun bis zum 16. Februar 2020 gültig. Vorerst ist Huawei somit in der Lage, Support für bestehende Anlagen und Geräte zu leisten, was auch die Updates für Android mit aktuellen Neuerungen oder Sicherheits-Fixes einschließt, neue Smartphones mit Google-Zertifizierung kann der Hersteller dadurch aber noch immer nicht einführen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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