Trotz US-Sanktionen: Huawei liefert weiterhin Android-Updates & Apps
Huawei leidet unter den US-Sanktionen, die dem Hersteller im Zuge des Handelskrieges zwischen den USA und China auferlegt wurden. Am Montag endet die von der US-Regierung erteilte Ausnahmegenehmigung für Android-Lizenzen. Doch Huawei hält weiter an seinem Kurs fest.
Besitzer von Huawei-Smartphones mit dem weit verbreiteten Google Android-Betriebssystem blicken noch immer in eine ungewisse Zukunft. Die Verlängerung der momentan geltenden Ausnahmegenehmigung wird, soweit keine weiteren Einigungen erzielt werden, am 18. November auslaufen. Das Unternehmen gibt in einer Pressemitteilung selbst bekannt, dass ab diesem Tag ein erneuter Entzug der offiziellen Android-Lizenz im Raum steht. Auswirkungen auf Kunden soll der Termin angeblich jedoch nicht haben.
Huawei gibt an: "Das heißt, unabhängig von der Entscheidung gibt es keinerlei Einschränkungen - weder hinsichtlich der Funktionalität ihrer Huawei-Geräte noch in Bezug auf deren Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Wir werden für unsere aktuellen Modelle weiterhin sowohl Sicherheitspatches als auch Software-Updates und Support anbieten - Huawei wird diese Updates und Patches über Android Open Source beziehen. Das gilt für sämtliche Huawei Smartphones, Tablets und PCs, die bisher verkauft wurden und derzeit im Handel sind."
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Huawei gibt an: "Das heißt, unabhängig von der Entscheidung gibt es keinerlei Einschränkungen - weder hinsichtlich der Funktionalität ihrer Huawei-Geräte noch in Bezug auf deren Sicherheit und Zukunftsfähigkeit. Wir werden für unsere aktuellen Modelle weiterhin sowohl Sicherheitspatches als auch Software-Updates und Support anbieten - Huawei wird diese Updates und Patches über Android Open Source beziehen. Das gilt für sämtliche Huawei Smartphones, Tablets und PCs, die bisher verkauft wurden und derzeit im Handel sind."
Chance auf Android-Apps für Huawei Mate 30 Pro noch nicht vertan
Für die nach dem US-Embargo vorgestellten Geräte stehen somit ebenfalls keine gravierenden Veränderungen an. Das aktuelle Flaggschiff Huawei Mate 30 Pro wird also weiterhin ohne die wichtigen Google-Apps wie Maps, Gmail und Co. sowie ohne den App-Katalog des Play Store ausgeliefert. Grund dafür ist, dass der Hersteller trotz Ausnahmegenehmigung weiterhin auf der schwarzen Liste der US-Regierung geführt wird. Auf von US-Unternehmen eingereichte Anträge auf eine zügige Weiterführung der Zusammenarbeit mit Huawei reagierte das US-Handelsministerium bislang nicht. US Commerce Secretary Wilbur Ross gab in einem Interview jedoch bekannt, dass diese "sehr bald" bearbeitet werden sollen.Siehe auch:
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