Alles an einem Tag: Amazon testet wöchentliche Sammellieferungen
Wer viele Produkte bestellt, der weiß, dass Amazon-Lieferungen mitunter mehrmals an einem einzigen Tag in einzelnen Paketen kommen können. Das liegt daran, dass die Sendungen oft von verschiedenen Standorten kommen. Amazon testet nun deshalb eine Art Sammellieferung.
Schlecht für das Klima, teuer für den Versender und unbequem für den Kunden: Mehrfach-Lieferungen von Amazon sind für Vielbesteller derzeit kaum vermeidbar, da nicht jedes Lager des Versandhändlers alle Produkte vorrätig hat. Das ist auch der Grund, warum Amazon mehrere Pakete auf den Weg schicken muss, statt alles in eine größere Box zu packen.
Neu ist die Idee nicht, in den USA hat der Konzern bereits den "Amazon Day" eingeführt, um mehrfache Zustellungen bzw. Zustellversuche zu verhindern. Dabei können bis zu zwei Tage vor dem gewählten Datum Produkte in diesen Lieferpool hinzugefügt werden. Das spart dem Unternehmen Fahrten und die Produkte können zudem in einem großen Paket zusammengefasst werden, was wiederum auch Verpackungsmüll spart. Es ist schließlich auch tendenziell bzw. potenziell bequemer für den Kunden, da er es leichter hat, einen Tag für Bestellungen zu wählen, an dem er auch tatsächlich zu Hause ist.
Auch der Berliner Modehändler Zalando plant eine solche Bündelung, um seine Umweltbilanz zu verbessern. Für die Unternehmen dürfte das aber auch aus Eigeninteresse von Vorteil sein, denn solche freiwilligen Sammellieferungen sind sicherlich auch günstiger für die Händler.
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Alles an einem Tag
Deshalb bereitet der Versandhändler laut einem Bericht der WirtschaftsWoche (WiWo) eine "Alles-an-einem-Tag-Lieferung" vor. Kunden können auf Wunsch einen wöchentlichen "Amazon-Tag" auswählen, an dem dann alle bestellten Waren zugestellt werden. Amazon hat diese Tests auch bestätigt, gegenüber der WiWo ließ der Versandhändler ausrichten, dass es "unterschiedliche Programme, die es Prime-Mitgliedern ermöglichen, die Zustellungszeit zu steuern" gebe.Neu ist die Idee nicht, in den USA hat der Konzern bereits den "Amazon Day" eingeführt, um mehrfache Zustellungen bzw. Zustellversuche zu verhindern. Dabei können bis zu zwei Tage vor dem gewählten Datum Produkte in diesen Lieferpool hinzugefügt werden. Das spart dem Unternehmen Fahrten und die Produkte können zudem in einem großen Paket zusammengefasst werden, was wiederum auch Verpackungsmüll spart. Es ist schließlich auch tendenziell bzw. potenziell bequemer für den Kunden, da er es leichter hat, einen Tag für Bestellungen zu wählen, an dem er auch tatsächlich zu Hause ist.
Auch der Berliner Modehändler Zalando plant eine solche Bündelung, um seine Umweltbilanz zu verbessern. Für die Unternehmen dürfte das aber auch aus Eigeninteresse von Vorteil sein, denn solche freiwilligen Sammellieferungen sind sicherlich auch günstiger für die Händler.
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