Seehofer: Kritik an Gamer-Aussagen war "gewolltes Missverstehen"
Kurz nach dem Rechtsterror von Halle hat Horst Seehofer gefordert, die Gamer-Szene stärker zu beobachten, da diese eine Mitschuld für solche Taten trage. Das brachte ihm Spott und Kritik ein, der Innenminister meint aber nun, dass er bewusst missverstanden worden sei.
Bevor wir zur Erläuterung kommen, wollen wir an dieser Stelle zunächst das exakte Zitat angeben, das laut Bundesinnenminister Horst Seehofer bewusst missverstanden worden ist - um weiteren "Missverständnissen" vorzubeugen.
"Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder potenziellen Tätern kommen aus der Gamer-Szene. Manche nehmen sich Simulationen geradezu zum Vorbild. Man muss genau hinschauen, ob es noch ein Computerspiel ist, eine Simulation - oder eine verdeckte Planung für einen Anschlag. Und deshalb müssen wir die Gamer-Szene stärker in den Blick nehmen." - Horst Seehofer, 12. Oktober 2019
Der Kritisierte reagiert nun mit Unverständnis und meinte in einem aktuellen Interview mit der Augsburger Allgemeinen, dass seine Äußerungen absichtlich missverstanden worden seien. "Dieses gewollte Missverstehen ist mittlerweile eine beliebte politische Vorgehensweise geworden", sagte Seehofer. "Die Aufgabe ist es doch, diejenigen aus der Szene rauszuholen, die die Gamer benutzen. Wir bekämpfen Verbrecher und Rechtsextremisten und nicht die Bürger und nicht die Gamer."
Was und wie genau seine Aussagen missverstanden worden sind, hat der Innenminister nicht näher erläutert. Man möge an dieser Stelle selbst entscheiden, ob Seehofer recht hat oder er hier lediglich versucht, sich aus einer strittigen Aussage herauszuwinden.
"Das Problem ist sehr hoch. Viele von den Tätern oder potenziellen Tätern kommen aus der Gamer-Szene. Manche nehmen sich Simulationen geradezu zum Vorbild. Man muss genau hinschauen, ob es noch ein Computerspiel ist, eine Simulation - oder eine verdeckte Planung für einen Anschlag. Und deshalb müssen wir die Gamer-Szene stärker in den Blick nehmen." - Horst Seehofer, 12. Oktober 2019
Kritik an Seehofer
Das Zitat kann man auch im Video sehen, die ARD-Sendung Bericht aus Berlin zeigt es u. a. in einen Video auf Twitter. Kurzum: Seehofer hat das zweifelsfrei so gesagt. Das bezeichnete so mancher als "Nebelkerze", die schärfste Kritik gab es natürlich aus der Gamer-Szene und -Branche, dort warf man Seehofer Unkenntnis und Hilflosigkeit vor.Der Kritisierte reagiert nun mit Unverständnis und meinte in einem aktuellen Interview mit der Augsburger Allgemeinen, dass seine Äußerungen absichtlich missverstanden worden seien. "Dieses gewollte Missverstehen ist mittlerweile eine beliebte politische Vorgehensweise geworden", sagte Seehofer. "Die Aufgabe ist es doch, diejenigen aus der Szene rauszuholen, die die Gamer benutzen. Wir bekämpfen Verbrecher und Rechtsextremisten und nicht die Bürger und nicht die Gamer."
Was und wie genau seine Aussagen missverstanden worden sind, hat der Innenminister nicht näher erläutert. Man möge an dieser Stelle selbst entscheiden, ob Seehofer recht hat oder er hier lediglich versucht, sich aus einer strittigen Aussage herauszuwinden.
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