Huawei Mate 30 hatte offenbar eine versteckte Android-Hintertür

Smartphone, Huawei, Huawei Mate 30 Pro, Quadcam, Pro, Mate 30 Bildquelle: Huawei
Das Drama rund um Huawei geht in eine neue Runde und inzwischen scheint es kaum noch ein Zurück zu geben. Die vor kurzem vorgestellten Mate 30-Geräte sind die ersten, die ohne Google-Apps auskommen müssen. Nun wurde aber eine merkwürdige Hintertür entdeckt. Das Mate 30 und dessen Pro-Variante sind Mitte September vorgestellt worden und die Geräte sind auch mit einigem Lob bedacht worden. Doch bei den Berichten und Tests fällt stets ein Aber, nämlich das Fehlen der Google-Apps. Das liegt natürlich am US-Embargo gegen den chinesischen Hersteller. Denn Huawei kann nach wie vor auf das (Open-Source-)Android selbst zugreifen, die Apps von Google bleiben aber tabu.

Entsprechend verwundert war die Fachwelt, als die ersten Google-Apps doch plötzlich auf dem Mate 30 zu sehen waren. Verantwortlich dafür war eine App namens LZPlay. Damit ließen sich Apps und Dienste von Google doch auf das Huawei-Smartphone bringen. Wie derStandard erläutert, hat das bei Experten für Verwunderung gesorgt, da dies in der Praxis gar nicht möglich sein soll, da diese Apps eigentlich eine Installation mit Systemrechten erfordern.


Die Hintertür

Der Sicherheitsforscher John Wu hat sich die Sache näher angesehen und eine Analyse auf Medium veröffentlicht. Und darin kommt er im Wesentlichen zum Schluss, dass die Installation sich auf nicht dokumentierte und Huawei-spezifische MDM-APIs verlässt. Das kann man als eine Art Hintertür bezeichnen, auch wenn diese spezifische Nutzer-Interaktion sowie eine Installer-App erfordert. Denn Wu meint, dass die Installer-App ein spezielles Zertifikat von Huawei erfordert, alles zusammen aber Sonderrechte gewährt, die man sonst nirgends auf einem Android-System finden kann.

Das ist zwar alles in der Praxis nicht ganz schlimm, da Huawei dem LZPlay-Installer wohl schnell nach dem Bekanntwerden der Sache den API-Zugriff entzogen hat. Die Existenz dieser Hintertür hat aber dennoch Konsequenzen, denn seit kurzem besteht das Mate 30 (Pro) auch nicht mehr den offiziellen Safetynet-Test, was etwa Konsequenzen für Banking-Apps hat. Generell wirft das ein schiefes Licht auf den chinesischen Hersteller, denn das Thema Backdoors hat Huawei erst ins Visier der US-Regierung gebracht. Smartphone, Huawei, Huawei Mate 30 Pro, Quadcam, Pro, Mate 30 Smartphone, Huawei, Huawei Mate 30 Pro, Quadcam, Pro, Mate 30 Huawei
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