Teamviewer: Größter Tech-Börsengang seit Jahren bleibt ohne Hype

Internet, Fernsteuerung, Remote, TeamViewer Bildquelle: TeamViewer
Der größte Börsengang eines Technologie-Unternehmens seit der Hoch­phase der Dotcom-Ära zur Jahrtausendwende ist vollbracht. Während aber damals die Anleger den Brokern die Türen einrannten, war das Interesse an den Teamviewer-Anteilsscheinen dann doch verhalten. In Deutschland hält sich die Zahl der Startups, deren Firmenwert über der Milliarden-Euro-Marke liegt, ziemlich begrenzt. Teamviewer bildet hier eine große Ausnahme. Dabei war das Hauptprodukt der Firma eigentlich gar nicht als große Geschäftsidee gedacht. Die Gründer wollten in ihrer Arbeit als IT-Service-Leute vielmehr Wege sparen und entwickelten daher das Tool mit dem sie dem Nutzer über einen Fernzugriff auf dessen Benutzeroberfläche assistieren konnten.

Inzwischen arbeiten rund 800 Leute für die Firma und es gibt neben zahlreichen Nutzern der kostenlosen Basis-Version auch rund 360.000 zahlende Kunden. Diese sollen im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von deutlich über 300 Millionen Euro bringen, was allein schon im Jahresvergleich eine Steigerung um etwa ein Drittel wäre.

Finanzinvestor vergoldet seinen Kauf

Entsprechend groß ist die Anerkennung. Der Gesamtwert des Unternehmens liegt bei über 5 Milliarden Euro. Und ein Teil der Anteile geht nun in den freien Handel an der Börse. Trotz der Erfolgsgeschichte blieb der Hype an der Börse allerdings im Wesentlichen aus. Der erste offizielle Kurs lag bei 26,25 Euro pro Aktie und damit auf genau dem Niveau, mit dem die Papiere im Vorfeld auch der Börse übergeben wurden. Das kann sich ändern, wenn die Nachfrage schon vor dem offiziellen Handelsbeginn durch die Decke geht und entsprechend hohe Preise geboten werden.

Trotzdem bringen die nun in den Handel gegebenen Anteile immerhin ein Finanzvolumen von 2,21 Milliarden Euro ein. Die Gründer haben davon allerdings kaum etwas. Denn die Firma wurde vor fünf Jahren durch den Finanzinvestor Permira aufgekauft. Dieser zahlte damals 870 Millionen Euro, nun bekommt man das Dreifache der Investition zurück und behält trotzdem immer noch 60 Prozent an der Firma.

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