Huawei Mate 30 (Pro): Neue Datenblätter verraten Spezifikationen
Kurz vor der heutigen Präsentation sind umfangreiche Datenblätter zum Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro im Netz aufgetaucht. Es bleibt jedoch weiterhin unklar, ob die neuen Smartphones mit EMUI 10 und Google Android 10 in Deutschland erscheinen werden.
Das in München stattfindende Huawei-Event dürfte nach den Leaks der letzten Wochen kaum noch Neuigkeiten hervorbringen, zumindest wenn es um die Mate 30-Familie geht. Die vielen Technik-Schnipsel wurden nun von Twitter-Nutzer Ishan Agarwal auf zwei Datenblättern zusammengefasst, welche nahezu alle technischen Spezifikationen des Huawei Mate 30 und des Vorzeigemodells Mate 30 Pro aufzeigen. Den Livestream zur Event-Keynote könnt ihr zudem ab 14 Uhr in unserem Android Special verfolgen.
Der Vergleich: Technische Daten des Huawei Mate 30 vs. Huawei Mate 30 Pro.
Zur weiteren Ausstattung des Huawei Mate 30 Pro gehören ein nach IP68-Standard geschütztes Gehäuse, die Funktion des 3D Face Unlocks und ein 4500-mAh-Akku. Letzterer soll kabelgebunden mit bis zu 40 Watt und per Wireless Charging mit bis zu 27 Watt aufgeladen werden können. Das günstigere Mate 30 hingegen setzt auf einen leicht größeren 6,62-Zoll-Bildschirm, verzichtet jedoch auf den P3-Farbraum. Ebenso setzt in diesem Modell nur ein Kamerasensor auf 40 Megapixel, der Akku ist kleiner, der Wasserschutz geringer und anstelle der Gesichtserkennung wird ein Fingerabdruckscanner im Display verbaut. Dafür erhält das Huawei Mate 30 einen klassischen 3,5mm-Klinkenanschluss.
Noch ist ungewiss, ob der chinesische Hersteller die Mate 30-Familie in Europa bzw. Deutschland einführen wird. Der anhaltende Handelsstreit zwischen China und den USA, sowie die damit verbundenen Sanktionen, verhindert es, dass Huawei eine offizielle Lizenz für das Android 10 Betriebssystem erhält. Somit müsste der Konzern seine Smartphones ohne wichtige Google-Services wie den Play Store, Maps, Gmail und Co. ausliefern. Nutzer könnten diese in Eigenregie über Umwege installieren. Eine Hemmschwelle, die Käufer eines wahrscheinlich um die 1000 Euro teuren Mobiltelefons jedoch nicht unbedingt überwinden wollen.
Siehe auch:
Der Vergleich: Technische Daten des Huawei Mate 30 vs. Huawei Mate 30 Pro.
Ausstattung des Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro
Schenkt man der Auflistung Vertrauen, wird das Huawei Mate 30 Pro mit einem 6,53 Zoll großen Display, einer Auflösung von 2400 x 1176 Pixel (FHD+) und dem erweiterten P3-Farbraum ausgestattet. Hinzu kommen der neue Kirin 990 Chip, 8 GB Arbeitsspeicher und ein interner Flash-Speicher mit einer Kapazität von bis zu 256 GB. In Hinsicht auf die Kameras sollen zwei 40-Megapixel-Sensoren für Weit- und Ultra-Weitwinkel zuständig sein, während sich eine 8-Megapixel-Linse um Telefotos und ein zusätzlicher Sensor um Tiefeninformationen kümmern. Die Selfie-Kamera bietet hingegen, platziert in einer Notch, eine Auflösung von 32 Megapixel.Zur weiteren Ausstattung des Huawei Mate 30 Pro gehören ein nach IP68-Standard geschütztes Gehäuse, die Funktion des 3D Face Unlocks und ein 4500-mAh-Akku. Letzterer soll kabelgebunden mit bis zu 40 Watt und per Wireless Charging mit bis zu 27 Watt aufgeladen werden können. Das günstigere Mate 30 hingegen setzt auf einen leicht größeren 6,62-Zoll-Bildschirm, verzichtet jedoch auf den P3-Farbraum. Ebenso setzt in diesem Modell nur ein Kamerasensor auf 40 Megapixel, der Akku ist kleiner, der Wasserschutz geringer und anstelle der Gesichtserkennung wird ein Fingerabdruckscanner im Display verbaut. Dafür erhält das Huawei Mate 30 einen klassischen 3,5mm-Klinkenanschluss.
Noch ist ungewiss, ob der chinesische Hersteller die Mate 30-Familie in Europa bzw. Deutschland einführen wird. Der anhaltende Handelsstreit zwischen China und den USA, sowie die damit verbundenen Sanktionen, verhindert es, dass Huawei eine offizielle Lizenz für das Android 10 Betriebssystem erhält. Somit müsste der Konzern seine Smartphones ohne wichtige Google-Services wie den Play Store, Maps, Gmail und Co. ausliefern. Nutzer könnten diese in Eigenregie über Umwege installieren. Eine Hemmschwelle, die Käufer eines wahrscheinlich um die 1000 Euro teuren Mobiltelefons jedoch nicht unbedingt überwinden wollen.
Siehe auch:
- Insider bestätigt: Huawei Mate 30-Serie kommt nicht nach Deutschland
- Leak: Weitere Bilder des Huawei Mate 30 & Mate 30 Lite aufgetaucht
- Huawei Mate 30 Pro Smartphone: Offizielles Bild bestätigt 5G & Quadcam
- Vorbereitung ist alles: Huaweis Matebooks gibt's jetzt auch mit Linux
- Beschlagnahmtes Equipment: Huawei stoppt Klage gegen US-Regierung
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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