Rosa Schleim? - Jadehase-Mondrover findet farbige, gel-artige Substanz

Wissenschaft, Mond, rover, Mondlandung, Mondmission, Chang'e 4 Bildquelle: Chinadaily
Der chinesische Mond-Rover "Yutu 2" (Jadehase 2) hatte sich kürzlich in Richtung eines kleinen Kraters bewegt, der sich in der Nähe des Landegebietes in der Südpolregion befindet. Und dort machte die Mission gleich die nächste Entdeckung, die für erneute bemannte Missionen zu unserem Nachbarn spricht. Wie die chinesische Raumfahrtagentur laut einem Bericht des Space-Magazins jetzt mitteilte, habe sich der Rover Ende Juli auf den Weg zu einem Gelände gemacht, in dem gleich diverse Einschlagskrater von Meteoriten zu erkennen waren. Als das Fahrzeug dort ankam, wurde es erst einmal auf eine Ruhephase vorbereitet. Diese ist regelmäßig notwendig, um die lange Mittagszeit eines Mond-Tages zu überbrücken. Denn in dieser Zeit steht der Rover ständig in vollem Sonnenlicht und könnte bei fortlaufendem Betrieb schlicht überhitzen.

Als die Leute im Steuerungszentrum allerdings die Aufnahmen der Hauptkamera auswerteten, um sich ein Bild des Schlafplatzes zu machen, sahen sie etwas Sonderbares. Aus einem Krater schimmerten ihnen Farben entgegen, die so auf der Mondoberfläche eher nicht zu sehen sind. Bei genauerem Hinschauen zeigte sich, dass diese von einem Material in einem der Krater ausgingen, das nicht weniger ungewöhnlich wirkte. Auf den Bildern sah es aus, als sei dort ein buntes Gel verteilt worden.


Pläne verworfen

Die Wissenschaftler hinter der Mission entschieden sich daraufhin, die Planungen zu ändern. Statt der geplanten Route zu folgen, wurde der Rover nun natürlich erst einmal darauf angesetzt, die seltsame Substanz genauer unter die Lupe zu nehmen. Neben verschiedenen Kameras kommt dabei auch ein Spektrometer zum Einsatz.

Zu den Ergebnissen der weitergehenden Untersuchungen gibt es aktuell noch keine Angaben. Da der kleine Rover nicht über einen Roboter-Arm verfügt, mit denen man das Material anfassen und auf seine Festigkeit hätte testen können, muss man sich aktuell mit Vermutungen zufriedengeben. Eine Möglichkeit besteht darin, dass das Material keineswegs wirklich ein Gel ist, sondern dann doch eher hart daherkommt. Dies spräche dann dafür, dass man es beispielsweise mit Glas zu tun hat, das entstand, als ein Einschlag dafür sorgte, dass sich das Mondgestein stark erhitzte und zu der Substanz verschmolz.

Solche Entdeckungen ließen sich natürlich wesentlich einfacher überprüfen, wenn man auf die Flexibilität eines Astronauten zurückgreifen könnte, der vor Ort eigenständig entscheidet und handelt. Bis die nächsten Wissenschaftler aber auf der Mondoberfläche landen, werden noch einige Jahre vergehen.

Siehe auch: Neudatierung nötig: Der Mond ist wohl älter als bisher angenommen Wissenschaft, Mond, rover, Mondlandung, Mondmission, Chang'e 4 Wissenschaft, Mond, rover, Mondlandung, Mondmission, Chang'e 4 Chinadaily
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