Apple baut am Street View-Konkurrenten:
Kamera-Autos in Deutschland
Ab dem kommenden Montag wird man sehen, ob der massive Widerstand vieler Deutscher gegen Googles StreetView-Aufnahmen noch immer vorhanden ist. Dann nämlich wird Apple eine eigene Flotte von Kamera-Autos auch auf die hiesigen Straßen schicken. Die Bilder sollen das neue Look Around-Feature im hauseigenen Kartendienst ermöglichen.
In erster Linie sollen die Sensoren der Autos umfangreiche Daten liefern, mit denen sich das Kartenmaterial verbessern lässt. Dafür finden sich in den Erfassungsmodulen neben Kameras auch Systeme zur Laser-Abtastung der Umgebung, woraus sich dann 3D-Modelle der Straßenzüge erstellen lassen. Und von den Fotos sollen KI-Algorithmen unter anderem Straßennamen und auch die Bezeichnungen von Geschäften herausziehen.
Das Bildmaterial will Apple aber auch nutzen, um seinen Look Around-Dienst aufzubauen. Dabei handelt es sich im Kern um einen Konkurrenten zu Googles Street View, der allerdings ein wenig anders funktioniert. Statt Panorama-Aufnahmen aneinanderzufügen wird man hier eine komplette 3D-Umgebung automatisiert nachbilden.
So soll Look Around aussehen
Apple hat für die Datensammlung rund 80 Fahrzeuge mit den notwendigen Erfassungsmodulen ausgestattet. Diese werden nun also für zwei Monate auf den Straßen in Deutschland unterwegs sein, teilte das Unternehmen mit. Wann genau sich die Ergebnisse dann in Apples Kartendienst ansehen lassen werden, ist noch völlig unklar. Look Around soll zwar im Herbst in die Karten-App von iOS integriert werden, doch stehen hier Anfangs erst einmal nur Daten einiger Regionen in Kalifornien zur Verfügung.
Siehe auch: Apple Maps: Sinnvolle Verbesserungen oder bei Google abgekupfert?
Das Bildmaterial will Apple aber auch nutzen, um seinen Look Around-Dienst aufzubauen. Dabei handelt es sich im Kern um einen Konkurrenten zu Googles Street View, der allerdings ein wenig anders funktioniert. Statt Panorama-Aufnahmen aneinanderzufügen wird man hier eine komplette 3D-Umgebung automatisiert nachbilden.
So soll Look Around aussehen
Verpixelung möglich
Apple wird dabei auch die Möglichkeit bieten, dass man die Verpixelung von Gebäuden beantragen kann - so wie es auch schon bei Google der Fall war. Das Unternehmen soll dies mit dem Datenschutzbeauftragten in Bayern abgestimmt haben. Die Gesichter von Personen und Kennzeichen von Fahrzeugen werden ohnehin per Software unkenntlich gemacht.Apple hat für die Datensammlung rund 80 Fahrzeuge mit den notwendigen Erfassungsmodulen ausgestattet. Diese werden nun also für zwei Monate auf den Straßen in Deutschland unterwegs sein, teilte das Unternehmen mit. Wann genau sich die Ergebnisse dann in Apples Kartendienst ansehen lassen werden, ist noch völlig unklar. Look Around soll zwar im Herbst in die Karten-App von iOS integriert werden, doch stehen hier Anfangs erst einmal nur Daten einiger Regionen in Kalifornien zur Verfügung.
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Christian Kahle
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