Apple Maps: Sinnvolle Verbesserungen oder bei Google abgekupfert?
Gestern hat Apple seine World Wide Developers Conference (WWDC) eröffnet und im Mittelpunkt der Entwicklerkonferenz standen erwartungsgemäß vor allem die neue MacOS-Version Catalina und iOS 13. Mobile Nutzer können sich nicht nur auf diverse Neuerungen freuen, sondern auch eine neue Maps-Version.
Street View heißt bei Apple Look Around
Die anderen hingegen sind der Ansicht, dass Apple hier gnadenlos bei Google abgeguckt hat, da der iOS-Anbieter auch gleich zahlreiche andere Features von Street View übernommen hat.
Apple verspricht überdies eine verbesserte Straßen-Abdeckung sowie überarbeitete Fußgängerführung, präzisere Adressen sowie bessere Abdeckung ländlicher Gebiete. Die neuen Apple-Karten sind in den USA in den ersten ausgewählten Städten und Staaten verfügbar, die ganze USA will man bis Ende 2019 unterstützen, weitere Länder weltweit sollen 2020 folgen.
Ein langsamer Rollout hat sich bei Apple Maps sicherlich bewährt bzw. hat der Konzern zweifellos aus der Einführung der Funktionalität im Jahr 2012 gelernt. Denn die damals veröffentlichte App-Version hatte (u. a. in der Satelliten-Ansicht) anfangs dermaßen viele Fehler, dass Apple zur regelrechten Lachnummer wurde. Das wird sich sicherlich nicht wiederholen, über die besten Fails aus der iOS 6-Ära kann man aber auch noch heute herzlich lachen - die besten sind im Anschluss zu finden.
Street View heißt bei Apple Look Around
Zeitgemäß oder geklaut?
Wie so oft gehen die Meinungen zum neuen Apple Maps-Feature weit auseinander: Die einen halten die Look Around ("Schau dich um") genannte Funktionalität für wesentlich besser gelungen als Googles Street View und sind der Ansicht, dass hier das Rundum-Gefühl wesentlich besser ist als beim kalifornischen Suchmaschinenriesen.Die anderen hingegen sind der Ansicht, dass Apple hier gnadenlos bei Google abgeguckt hat, da der iOS-Anbieter auch gleich zahlreiche andere Features von Street View übernommen hat.
Viele Verbesserungen
Denn ähnlich wie bei Google Maps erlaubt Apples Kartenlösung es nun auch, Sammlungen von bestimmten Orten zu erstellen, damit kann man seine bevorzugten Restaurants, Hotels oder Reiseziele mit Freunden teilen. Auch beim Start von Apple Maps gibt es eine Ansicht, bei der man sich von Googles Kartenlösung inspirieren hat lassen, nämlich eine "Kurzwahl" für häufig angesteuerte Orte wie Zuhause, Arbeit oder Schule.Apple verspricht überdies eine verbesserte Straßen-Abdeckung sowie überarbeitete Fußgängerführung, präzisere Adressen sowie bessere Abdeckung ländlicher Gebiete. Die neuen Apple-Karten sind in den USA in den ersten ausgewählten Städten und Staaten verfügbar, die ganze USA will man bis Ende 2019 unterstützen, weitere Länder weltweit sollen 2020 folgen.
Ein langsamer Rollout hat sich bei Apple Maps sicherlich bewährt bzw. hat der Konzern zweifellos aus der Einführung der Funktionalität im Jahr 2012 gelernt. Denn die damals veröffentlichte App-Version hatte (u. a. in der Satelliten-Ansicht) anfangs dermaßen viele Fehler, dass Apple zur regelrechten Lachnummer wurde. Das wird sich sicherlich nicht wiederholen, über die besten Fails aus der iOS 6-Ära kann man aber auch noch heute herzlich lachen - die besten sind im Anschluss zu finden.
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