Microsoft schließt phänomenales Jahr mit Pauken und Trompeten ab
Der Redmonder Konzern hat gestern Abend seine Zahlen für das vierte interne Quartal veröffentlicht und Microsoft kann sich wieder über ein ausgezeichnetes Quartal freuen. Die gestrige Bekanntgabe markierte auch den Abschluss eines Finanzjahres, das man als phänomenal bezeichnen kann.
Zu den Zahlen: Der Umsatz betrug im vierten Quartal 33,7 Milliarden Dollar, der Gewinn belief sich auf 13,2 Milliarden Dollar. Beides ist ein signifikanter Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das bedeutet ein Plus von zwölf Prozent beim Umsatz, den Gewinn konnte Microsoft mit einem Plus von 49 Prozent ebenfalls ordentlich steigern.
Office 365 Business hat jetzt mehr als 180 Millionen Abonnenten, knapp 35 Millionen Menschen setzen auf die Consumer-Version von Office 365. Insgesamt konnte "Productivity and Business Processes" elf Milliarden Dollar umsetzen, das ist ein Plus von 14 Prozent. Die "Intelligent Cloud", die Enterprise-Cloud- und Server-Lösungen beinhaltet, schlug sich noch besser, hier betrug die Zunahme 19 Prozent, der Umsatz lag bei 11,4 Milliarden Dollar.
Beim Thema Windows lohnt sich aber ein Blick auf die Details: Denn die OEM Pro-Umsätze stiegen dank Upgrades von Windows 7-Maschinen in Unternehmen um 18 Prozent, das Nicht-Pro-Geschäft fiel aber um acht Prozent, was vor allem auf den (Chromebook-)Druck im Einsteigersegment zurückzuführen ist.
Gut schlug sich auch die Surface-Linie und das obwohl man zuletzt im Oktober das Lineup aktualisiert hat. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte sich diese Hardware-Sparte von Microsoft um 14 Prozent steigern.
Läuft
Läuft derzeit bei Microsoft. Oder, wie manche Seiten schreiben: Das Unternehmen "pulverisierte" die Erwartungen der Analysten. Das bedeutet, dass die Redmonder ihren Status als Billionen-Dollar-Unternehmen (Wert an der Börse) festigen werden. Hauptverantwortlich dafür waren die zahlreichen bestens laufenden Geschäftsfelder, allen voran das Cloud-Business, doch natürlich gab es nicht überall Jubel. So hatte die Spiele-Sparte ein eher schlechtes Quartal bzw. Jahr.Zu den Zahlen: Der Umsatz betrug im vierten Quartal 33,7 Milliarden Dollar, der Gewinn belief sich auf 13,2 Milliarden Dollar. Beides ist ein signifikanter Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das bedeutet ein Plus von zwölf Prozent beim Umsatz, den Gewinn konnte Microsoft mit einem Plus von 49 Prozent ebenfalls ordentlich steigern.
Cloud!
Es ist nicht überraschend, was die wichtigste Triebfeder für diese Glanzzahlen war: das Cloud-Geschäft. Dieses war wie üblich der "Star der Show", wie The Verge schreibt. Die schon zuvor bestens laufende Sparte der kommerziellen Office-Produkte und Cloud-Dienste konnte erneut zulegen, im zweiten Quartal des Kalenderjahres waren es 14 Prozent.Office 365 Business hat jetzt mehr als 180 Millionen Abonnenten, knapp 35 Millionen Menschen setzen auf die Consumer-Version von Office 365. Insgesamt konnte "Productivity and Business Processes" elf Milliarden Dollar umsetzen, das ist ein Plus von 14 Prozent. Die "Intelligent Cloud", die Enterprise-Cloud- und Server-Lösungen beinhaltet, schlug sich noch besser, hier betrug die Zunahme 19 Prozent, der Umsatz lag bei 11,4 Milliarden Dollar.
Tiefen
Die Consumer- und OS-Sparte, die unter "More Personal Computing" zusammengefasst wird, hatte ihre Höhen und Tiefen, letztere waren aber doch eher die Ausnahme. Die schlechte Nachricht also zuerst: Der Umsatz in der Gaming-Sparte fiel und zwar in Summe um zehn Prozent. Microsoft bekommt wohl zu spüren, dass sich das Ende dieser Konsolengeneration nähert, denn der Umsatz mit Hardware brach um 48 Prozent ein.Höhen
Doch es gab genügend Posten in der "More Personal Computing"-Sparte, die die schlechte Performance beim Gaming abfedern konnten, denn mit einem Umsatz von 11,3 Milliarden Dollar gab es auch hier ein Plus von vier Prozent. Gute Nachrichten (war ja nicht immer so) gab es aus der Windows-Abteilung, der Umsatz im OEM-Geschäft steigerte sich um neun Prozent.Beim Thema Windows lohnt sich aber ein Blick auf die Details: Denn die OEM Pro-Umsätze stiegen dank Upgrades von Windows 7-Maschinen in Unternehmen um 18 Prozent, das Nicht-Pro-Geschäft fiel aber um acht Prozent, was vor allem auf den (Chromebook-)Druck im Einsteigersegment zurückzuführen ist.
Gut schlug sich auch die Surface-Linie und das obwohl man zuletzt im Oktober das Lineup aktualisiert hat. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte sich diese Hardware-Sparte von Microsoft um 14 Prozent steigern.
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