Cyberpunk wird Realität: Neuralink verbindet Gehirn mit Computern
Elon Musk, Gründer und Chef von mittlerweile gefühlt unzähligen Unternehmen (Tesla, Space X, The Boring Company) hat nun ein weiteres Projekt (näher) vorgestellt, dieses nennt sich Neuralink. Hier ist Nomen durchaus Omen, denn dieses Unternehmen will eine neuronale Verbindung zwischen dem menschlichen Gehirn und Maschinen herstellen.
So in etwa wären die Neuralink-Implantate bei einem Menschen gesetzt
Es ist der älteste und sowas wie grundsätzlichste Traum des Science-Fiction-Genres, das am besten als Cyberpunk bekannt ist, nämlich Chips, die sich direkt im Gehirn befinden. Dadurch ist es den Nutzern möglich, sich ohne jegliches externes Interface in ein Computernetzwerk oder eine virtuelle Realität einwählen zu können.
Erste Schritte hat die Forschung schon vor Jahren unternommen, Ziel ist es, Computer über die Erfassung von Gehirnwellen steuern zu können. Das soll vor allem Menschen mit körperlichen Behinderungen helfen, war aber bisher keine Technologie, die für einen Einsatz auf breiter Basis bereit war.
Elon Musks "neuestes" Unternehmen (Neuralink existiert genau genommen schon seit 2017) will das ändern. Die Idee ist die gleiche: Man will ein Gerät bauen, das es den Nutzern ermöglicht Computer und Smartphones mit Hilfe des Gehirns zu steuern. Wie und dass das funktioniert, hat Neuralink laut Bloomberg nun anhand einer Ratte bewiesen.
Die Arbeit von Neuralink steht noch verhältnismäßig am Anfang, bei der Präsentation sagte Musk, dass die aktuelle Veranstaltung als ein Ziel das Anwerben von Talenten habe. Das Unternehmen bereitet bereits Anträge für die zuständige Behörde Food and Drug Administration (FDA) vor, will man schon im nächsten Jahr die Zulassung für Tests an Menschen erhalten.
Neuralink hat dafür einen Mini-Roboter mit einer 24-Mikrometer-Nadel entwickelt, der spezielle "Fäden" ins Gehirn platzieren kann. Dadurch ist es möglich, die "Aktivitäten" auszulesen. Diese Fäden befinden sich etwa 60 Mikrometer von den Neuronen entfernt. Nächste Stufe ist ein Sensor ("N1") mit acht Millimetern, auch dieser wird im oder am Gehirn platziert. Drei bis vier dieser Sensoren sollen genügen, die Daten kommen schließlich in einem tragbaren Computer namens "Link" zusammen, dieser wird hinter dem Ohr getragen. Link wird schließlich mit einer Smartphone-App oder einem sonstigen Programm gekoppelt.
Siehe auch: Elon Musk - "Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie Cyborgs sind"
So in etwa wären die Neuralink-Implantate bei einem Menschen gesetzt
Es ist der älteste und sowas wie grundsätzlichste Traum des Science-Fiction-Genres, das am besten als Cyberpunk bekannt ist, nämlich Chips, die sich direkt im Gehirn befinden. Dadurch ist es den Nutzern möglich, sich ohne jegliches externes Interface in ein Computernetzwerk oder eine virtuelle Realität einwählen zu können.
Erste Schritte hat die Forschung schon vor Jahren unternommen, Ziel ist es, Computer über die Erfassung von Gehirnwellen steuern zu können. Das soll vor allem Menschen mit körperlichen Behinderungen helfen, war aber bisher keine Technologie, die für einen Einsatz auf breiter Basis bereit war.
Elon Musks "neuestes" Unternehmen (Neuralink existiert genau genommen schon seit 2017) will das ändern. Die Idee ist die gleiche: Man will ein Gerät bauen, das es den Nutzern ermöglicht Computer und Smartphones mit Hilfe des Gehirns zu steuern. Wie und dass das funktioniert, hat Neuralink laut Bloomberg nun anhand einer Ratte bewiesen.
Erfolgreiche erste Tests
Neuralink arbeitet dabei ganz im Sinne des Cyberpunk: Denn die Gehirnwellen werden nicht von außen erfasst, sondern von innen. So wurden der Laborratte chirurgisch tausende Elektroden direkt ins Gehirn implantiert, diese zeichnen die Gehirnaktivität auf. Das Ganze ist auch deshalb möglich, weil Neuralink diverse Durchbrüche in Bezug auf die Rechenleistung bzw. deren Erfassung und Verbindung im Gehirn geschafft hat.Die Arbeit von Neuralink steht noch verhältnismäßig am Anfang, bei der Präsentation sagte Musk, dass die aktuelle Veranstaltung als ein Ziel das Anwerben von Talenten habe. Das Unternehmen bereitet bereits Anträge für die zuständige Behörde Food and Drug Administration (FDA) vor, will man schon im nächsten Jahr die Zulassung für Tests an Menschen erhalten.
Neuralink hat dafür einen Mini-Roboter mit einer 24-Mikrometer-Nadel entwickelt, der spezielle "Fäden" ins Gehirn platzieren kann. Dadurch ist es möglich, die "Aktivitäten" auszulesen. Diese Fäden befinden sich etwa 60 Mikrometer von den Neuronen entfernt. Nächste Stufe ist ein Sensor ("N1") mit acht Millimetern, auch dieser wird im oder am Gehirn platziert. Drei bis vier dieser Sensoren sollen genügen, die Daten kommen schließlich in einem tragbaren Computer namens "Link" zusammen, dieser wird hinter dem Ohr getragen. Link wird schließlich mit einer Smartphone-App oder einem sonstigen Programm gekoppelt.
Siehe auch: Elon Musk - "Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie Cyborgs sind"
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