Huawei: Eigene Android-Alternative könnte als "Harmony" starten
Huawei scheint mit Hochdruck an einer eigenen Android-Alternative für Smartphones und Tablets zu arbeiten. Waren bisher Bezeichnungen wie Hongmeng OS und ArkOS im Gespräch, deutet nun vieles auf den Namen "Harmony" hin, den das Unternehmen in Europa angemeldet hat.
Im European Union Intellectual Property Office (EUIPO) wird aktuell ein Antrag geprüft, den Huawei am 12. Juli 2019 beim europäischen Patentamt eingereicht hat. Der chinesische Hersteller will sich hier die Wortmarke "Harmony" schützen lassen, die unter anderem für ein mobiles Betriebssystem gelten soll. Man könnte also davon ausgehen, dass in Europa und somit auch in Deutschland der Name der erwarteten Alternative zu Google Android feststeht. Allerdings hatte Huawei Ende Mai bereits "Ark OS" beim deutschen Markenamt eintragen lassen, weshalb man in der Gerüchteküche weiterhin über die Namenswahl spekuliert.
Noch hält sich Huawei mit Informationen zu seiner Android-Alternative für Smartphones und Tablets bedeckt, vermarktet weiterhin das Google-Betriebssystem, kündigt Android Q Updates und passende Optimierungen der EMUI 10 Oberfläche an. Vor allem natürlich, um Besitzer aktueller Huawei-Smartphones und potenzielle Interessenten nicht zu verschrecken. Diese haben sich schließlich auch aufgrund der App-Vielfalt und der Google-Bindung für ein solches Mobiltelefon entschieden. Ebenso verbreiten sich derzeit die Gerüchte, dass es sich bei Ark OS bzw. Harmony gar nicht um eine echte Android-Alternative handeln soll und Huawei eigentlich keinen Plan B in Aussicht hat.
Als Spielball zweier Regierungen dürfte Huawei erst wieder durchatmen und langfristig planen können, wenn US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping den Konflikt beilegen und ein Handelsabkommen unterschreiben. Bis dahin bleibt die Unsicherheit durch Sanktionen, die auch den Launch des kommenden Huawei Mate 30 Pro überschatten könnte.
Siehe auch:
Huawei will die Unabhängigkeit von US-Unternehmen
Obwohl sich die Situation für Huawei in Bezug auf den weiterhin andauernden Handelsstreit zwischen den USA und China langsam entspannt, will man sich scheinbar auf den Ernstfall vorbereiten. Aufgrund der Unsicherheit und dem nur in Ausnahmefällen möglichen Handel mit kooperierenden US-Unternehmen, will der Hersteller letztendlich die Abhängigkeit von Google und dem Android-Betriebssystem lösen. Die Fertigstellung von Ark OS oder Harmony dürfte dahingehend der erste große Schritt sein.Noch hält sich Huawei mit Informationen zu seiner Android-Alternative für Smartphones und Tablets bedeckt, vermarktet weiterhin das Google-Betriebssystem, kündigt Android Q Updates und passende Optimierungen der EMUI 10 Oberfläche an. Vor allem natürlich, um Besitzer aktueller Huawei-Smartphones und potenzielle Interessenten nicht zu verschrecken. Diese haben sich schließlich auch aufgrund der App-Vielfalt und der Google-Bindung für ein solches Mobiltelefon entschieden. Ebenso verbreiten sich derzeit die Gerüchte, dass es sich bei Ark OS bzw. Harmony gar nicht um eine echte Android-Alternative handeln soll und Huawei eigentlich keinen Plan B in Aussicht hat.
Als Spielball zweier Regierungen dürfte Huawei erst wieder durchatmen und langfristig planen können, wenn US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping den Konflikt beilegen und ein Handelsabkommen unterschreiben. Bis dahin bleibt die Unsicherheit durch Sanktionen, die auch den Launch des kommenden Huawei Mate 30 Pro überschatten könnte.
Siehe auch:
- Huawei Mate 30 Pro: Leak zeigt breite Notch und ein gebogenes Display
- Huawei plant jetzt Massenentlassung in den USA, holt Mitarbeiter zurück
- Huawei: Ark OS soll wesentlich schneller als Android und iOS sein
- Nach Trump-Embargo: Huawei baut wohl bald wieder Matebook-Laptops
- Trump gibt nach: Die Rettung für Android auf Huawei Smartphones?
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