Huawei plant jetzt Massenentlassung in den USA, holt Mitarbeiter zurück
Huawei plant laut einem Insiderbericht umfangreiche Entlassungen in den USA - betroffen sollen gleich mehrere Hundert Mitarbeiter des chinesischen Großkonzerns sein. Die ersten Kündigungen sollen dabei bereits ausgesprochen worden sein.
Das berichtet das Wall Street Journal. Man hat die Informationen zu den Massenentlassungen demnach von einem Mitarbeiter erhalten, der direkt mit den Kündigungen und entsprechenden Plänen von Huawei vertraut ist. Laut dem Bericht geht es bei den Massenentlassungen vorrangig um Huaweis Tochter-Unternehmen Futurewei Technologies. Das Unternehmen hat in den USA derzeit rund 850 Mitarbeiter und ist im Bereich Forschung und Entwicklung für die Zukunftstechnologien verantwortlich.
Die Massenentlassungen dürften auch mit den schleppenden Verhandlungen über eine Lockerung des US-Embargos zusammenhängen. Denn obwohl US-Präsident Donald Trump Ende Juni angekündigt hatte, das Embargo auf Eis zu legen, war diese Entscheidung nicht auf Dauer angelegt und soll nur eine kurzfristige Maßnahme sein - das hatte zumindest das Weiße Haus nach der Bekanntgabe durch Trump hinzugefügt. Huawei ist dabei zu einem Spielball der Politik geworden und versucht jetzt zu retten, was noch zu retten ist.
Der Rückzug aus den USA dürfte dabei nur ein erster Schritt sein, der die Geschäftsbeziehungen zu weiteren US-Firmen einschränkt und auch zu Lasten der US-Angestellten von Huawei gehen wird.
Die jüngsten Entwicklungen zum Fall Huawei:
Auswirkungen in den USA
Damit zeigen sich jetzt die direkten Auswirkungen des Handelskriegs zwischen den USA und China recht offensiv. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob Futurewei Technologies sich komplett aus den USA zurückzieht. Laut dem Bericht des Wall Street Journals haben allerdings schon einige hochrangige Manager das Angebot erhalten, einen Job bei Huawei in China anzunehmen, was schon stark auf die komplette Aufgabe der US-Standorte hindeutet.Die Massenentlassungen dürften auch mit den schleppenden Verhandlungen über eine Lockerung des US-Embargos zusammenhängen. Denn obwohl US-Präsident Donald Trump Ende Juni angekündigt hatte, das Embargo auf Eis zu legen, war diese Entscheidung nicht auf Dauer angelegt und soll nur eine kurzfristige Maßnahme sein - das hatte zumindest das Weiße Haus nach der Bekanntgabe durch Trump hinzugefügt. Huawei ist dabei zu einem Spielball der Politik geworden und versucht jetzt zu retten, was noch zu retten ist.
Der Rückzug aus den USA dürfte dabei nur ein erster Schritt sein, der die Geschäftsbeziehungen zu weiteren US-Firmen einschränkt und auch zu Lasten der US-Angestellten von Huawei gehen wird.
Die jüngsten Entwicklungen zum Fall Huawei:
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