Huawei darf wieder von US-Firmen kaufen - Trump legt Embargo auf Eis

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Und plötzlich geht es wohl doch ganz schnell: US-Präsident Trump hat verlauten lassen, dass Huawei offenbar wieder Bauteile, Software und andere Güter von US-Firmen kaufen kann. Damit wäre das Handelsverbot gegenüber dem chinesischen Telekommunikationskonzern ebenso überraschend vorbei, wie es vor einigen Monaten eingeführt wurde. Im Zuge des G20-Treffens im japanischen Osaka hat Trump nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters und des Wall Street Journal vor kurzem erklärt, dass alle US-Firmen, die bisher Produkte an Huawei lieferten, dies vorerst auch weiterhin tun dürfen. Dies betreffe Produkte, bei denen keine große Bedrohung der "Nationalen Sicherheit" der USA gegeben sei. Noch scheint die Lage aber etwas unsicher.

Embargo gegen Huawei wird vorläufig ausgesetzt

Trump erklärte, dass man beim Thema Huawei in einer "komplizierten Situation" stecke. Man wolle zunächst den Verlauf der heute neu begonnenen Verhandlungen im Handelsstreit mit China abwarten, bevor eine endgültige Entscheidung gefällt wird. Zunächst solle geklärt werden, wie weit sich China und die USA bei ihren Diskussionen um ein Handelsabkommen annähern könnten, so Trump weiter. "Ich mag es, wenn unsere Firmen Dinge an andere Leute verkaufen, also habe ich erlaubt, dass dies passiert", wird der US-Präsident von diversen Berichten zitiert.

Anscheinend handelt es sich bei der Erlaubnis für US-Firmen, ihre Produkte weiterhin an Huawei zu liefern, um eine zunächst vorläufige Entscheidung. Trump habe sich mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping darauf verständigt, erst ganz am Ende der Gespräche über mögliche Lösungen im Handelskonflikt zwischen den beiden Ländern über weiterreichende Themen rund um Huawei sprechen zu wollen. Dies betrifft auch die Versuche der USA, ihre Verbündeten zu einem Verzicht des Einkaufs von Huawei-Technik zum Aufbau von 5G-Mobilfunknetzen zu bewegen.

China kauft wohl Landwirtschaftserzeugnisse aus den USA

Von der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua war zu hören, dass die USA sich bereit erklärt hätten, keine neuen Strafzölle und anderweitige Abgaben auf chinesische Produkte einzuführen. Konkrete Details dieser Übereinkunft sollen nun in den kommenden Tagen und Wochen geklärt werden. Präsident Xi zeigte sich angeblich offen für Gespräche und erklärte, dass China und die USA gleichermaßen von Kooperation profitieren und bei Konfrontation verlieren würden.

Kooperation und Dialog seien besser als Reibungen und Konfrontation, soll Xi gegenüber Trump gesagt haben. Trump hatte zuvor verlauten lassen, dass die Chinesen zugestimmt hätten, eine herausragende Menge an landwirtschaftlichen Produkten aus den USA einzukaufen. Man werde nun eine Liste mit Vorschlägen zu möglichen US-Gütern für den Export nach China an die dortige Regierung überreichen, hieß es weiter.

Das Handelsverbot für US-Firmen gegenüber Huawei hatte in den letzten Wochen für massive Probleme auf beiden Seiten gesorgt. So wurde Huawei unter anderem die Lizenz zur Verwendung von Android entzogen und sogar die Zusammenarbeit mit dem eigentlich britischen Chipentwickler ARM musste eingestellt werden. Damit verlor Huawei zwei seiner wichtigsten Partner, während diverse Zulieferer ebenfalls ihre Kooperation mit dem bis dahin weltweit zweitgrößten Smartphone-Hersteller einstellen mussten. Gleichzeitig verloren die US-Firmen aber auch einen ihrer wichtigsten Kunden. Usa, Huawei, Logo, trump, Flagge, Honor 20 Pro Usa, Huawei, Logo, trump, Flagge, Honor 20 Pro
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