Huawei dementiert Bericht über Kooperation mit chinesischer Armee
Huawei ist und bleibt im Mittelpunkt des Handelskrieges zwischen den USA und China, das IT-Unternehmen steht u. a. unter Verdacht, chinesische Spionage aktiv oder zumindest passiv zu unterstützen. Die Beweislage ist allerdings dünn. Nun sind Dokumente aufgetaucht, die eine Kooperation mit der chinesischen Volksarmee belegen sollen.
Infografik: Wo es Huawei schwer hat und wo nicht
Huawei ist der chinesische IT-Riese schlechthin und das Unternehmen steht als solches auch unter strenger Beobachtung der Welt, aber vor allem der US-Behörden. Eine "Smoking Gun" für unlautere Verstrickungen, konkret gefundene Backdoors oder bewusst platzierte Sicherheitslücken konnte bisher nicht präsentiert werden.
Auch aktuell ist fraglich, wie und was der Bericht von Bloomberg beweist. Denn das Wirtschaftsportal hat vor kurzem vermeldet, dass Huawei bzw. Mitarbeiter des Unternehmens mit der Nationalen Volksarmee zusammengearbeitet haben sollen. Diese Informationen stützen sich auf öffentlich zugängliche Dokumente und Forschungspapiere.
Huawei dementierte allerdings, dass solche Forschungsprojekte oder akademische Arbeiten - sollte es sie gegeben haben - im Wissen und Zustimmung mit dem Konzern ablaufen. Huawei-Sprecher Glenn Schloss sagte, dass das Unternehmen keine offiziellen Forschungs-Kollaborationen oder -Partnerschaften mit der Volksarmee habe: "Huawei entwickelt und produziert ausschließlich Kommunikationsprodukte, die im Einklang mit weltweiten zivilen Standards stehen." Forschung werde nicht für militärische Produkte angepasst, so Huawei.
Infografik: Wo es Huawei schwer hat und wo nicht
Huawei ist der chinesische IT-Riese schlechthin und das Unternehmen steht als solches auch unter strenger Beobachtung der Welt, aber vor allem der US-Behörden. Eine "Smoking Gun" für unlautere Verstrickungen, konkret gefundene Backdoors oder bewusst platzierte Sicherheitslücken konnte bisher nicht präsentiert werden.
Auch aktuell ist fraglich, wie und was der Bericht von Bloomberg beweist. Denn das Wirtschaftsportal hat vor kurzem vermeldet, dass Huawei bzw. Mitarbeiter des Unternehmens mit der Nationalen Volksarmee zusammengearbeitet haben sollen. Diese Informationen stützen sich auf öffentlich zugängliche Dokumente und Forschungspapiere.
Insgesamt zehn Projekte
Demnach sollen Huawei-Mitarbeiter mit dem chinesischen Militär bei Forschungsprojekten zusammengearbeitet haben, die Gebiete waren Künstliche Intelligenz und Kommunikation. Genauer gesagt ging es u. a. um das Erkennen von Emotionen in Online-Videos sowie das Sammeln und die Analyse von geografischen Satellitendaten.Huawei dementierte allerdings, dass solche Forschungsprojekte oder akademische Arbeiten - sollte es sie gegeben haben - im Wissen und Zustimmung mit dem Konzern ablaufen. Huawei-Sprecher Glenn Schloss sagte, dass das Unternehmen keine offiziellen Forschungs-Kollaborationen oder -Partnerschaften mit der Volksarmee habe: "Huawei entwickelt und produziert ausschließlich Kommunikationsprodukte, die im Einklang mit weltweiten zivilen Standards stehen." Forschung werde nicht für militärische Produkte angepasst, so Huawei.
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