Aus für TV-Hersteller Loewe unvermeidbar? Betrieb muss ab 1.7. ruhen

Fernsehen, TV-Gerät, Insolvenz, Loewe Bildquelle: Loewe
Die Probleme beim deutschen Traditionsunternehmen Loewe reißen nicht ab. Nun gilt das Insolvenzverfahren als gescheitert, da ein weiterer Kredit nicht bewilligt wurde. Laut Geschäftsführer Ralf Vogt muss der Betrieb zum 1. Juli eingestellt werden.
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Das berichtet unter anderem Spiegel Online mit dem Verweis auf einem Bericht des Bayrischen Rundfunks. Der BR hatte heute die am Werk in Kronach demonstrierenden Mitarbeiter gezeigt. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass auch der neue Rettungsversuch, den TV-Hersteller Loewe zukunfts- und konkurrenzfähig zu machen, gescheitert ist.

Loewe hatte nach einigen Aufs- und Abs in den vergangenen Jahren im Mai diesen Jahres Insolvenz in Eigenregie beantragt. Dazu hatte der Geschäftsführer Ralf Vogt ein schmissiges Konzept mit einer Neuausrichtung für Loewe in der Tasche.

Dabei war die Idee, verstärkt in Audio-Lösungen zu investieren und die Bereiche Smart Home und digitale Services zu forcieren. Zur IFA 2019 sollte es entsprechend Neuvorstellungen geben, mit denen sich Loewe zurückmelden wollte.

Vielversprechendes Zukunftskonzept

Der Hersteller wollte demnach mit einem Zukunftskonzept noch einmal die Kurve kriegen. 2013 war das gelungen, damals stand das Unternehmen ebenfalls vor dem Aus.

Jetzt hängt aber wieder alles an den Investoren, die Loewe sich gesucht hatte. Ein weiteres Darlehen sei nun verweigert worden, so dass dem Geschäftsführer nichts weiter übrig bleibt, als den laufenden Betrieb in der kommenden Woche einzustellen, da dem Unternehmen schlichtweg das Geld ausgegangen ist: "Wir sind daher aus insolvenzrechtlichen Gründen zum Schutz unserer Gläubiger verpflichtet, den Geschäftsbetrieb voraussichtlich zum 1. Juli 2019 vorläufig bei geringster Kostenlast ruhend zu stellen", heißt es in dem Bericht vom Spiegel.

Wie es für die laut Spiegel aktuell rund 400 Mitarbeiter weitergeht ist unklar.

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