Loewe meldet Insolvenz in Eigenverwaltung an - und hat große Pläne
Der deutsche Fernsehgeräte-Hersteller Loewe steckt erneut in einer Krise. Das Unternehmen hat jetzt einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Schon 2013 hatte man ein Insolvenzverfahren eröffnet und damals noch einmal die Trendwende geschafft.
Die Marktsituation war im zurückliegenden Jahr für den deutschen Traditions-Hersteller Loewe alles andere als gut. Wie schlecht es um das Unternehmen mit seinen aktuell rund 500 Mitarbeitern steht, wurde jetzt bekannt. Nach einem weiteren Rückgang der Umsätze im ersten Quartal um 20 Prozent in dem für Loewe besonders wichtigen Marktsegment der gehobenen Preisklasse bei TV-Geräten, bleibt dem Unternehmen nur der Weg der Insolvenz in Eigenverwaltung. "Wir haben uns deshalb entschlossen, auf diesem Weg die weitere Sanierung von Loewe im Rahmen unseres Zukunftskonzeptes zu forcieren", erklärte der Vorsitzende der Loewe Geschäftsführung, Dr. Ralf Vogt.
Interessant ist dabei, dass Loewe keinesfalls in Stillstand verharren wird - man will stattdessen ein neues Gebiet betreten und hat angekündigt, in Zukunft verstärkt in Audio-Lösungen zu investieren. Hierbei hat man wohl auch ganz klar den Bereich Smart Home und digitale Services im Blick. "Dazu bauen wir unseren Audio-Standort Berlin weiter aus, den wir im vergangenen Jahr gegründet haben", so Vogt.
Siehe auch: Positive Nachrichten von Loewe - Personalabbau fällt geringer aus
Geschäftsbetrieb geht uneingeschränkt weiter
Der Geschäftsbetrieb von Loewe kann während der Sanierung uneingeschränkt weitergehen. Laut Vogt könne man alle Kundenaufträge planmäßig erfüllen, Lieferantenverbindlichkeiten begleichen, und natürlich seien auch die Löhne und Gehälter der gut 500 Mitarbeiter in der Sanierungsphase gesichert.Interessant ist dabei, dass Loewe keinesfalls in Stillstand verharren wird - man will stattdessen ein neues Gebiet betreten und hat angekündigt, in Zukunft verstärkt in Audio-Lösungen zu investieren. Hierbei hat man wohl auch ganz klar den Bereich Smart Home und digitale Services im Blick. "Dazu bauen wir unseren Audio-Standort Berlin weiter aus, den wir im vergangenen Jahr gegründet haben", so Vogt.
Neues kommt zur IFA 2019
Es werden darüber hinaus weitere, zu Loewe passende Produkt-Kategorien entstehen, die unter anderem in Asien und Lateinamerika angeboten werden sollen. Zusätzlich sind Plattform-Applikationen und digitale Services, Systeme und Anwendungen für das vernetzte Zuhause geplant. Zurzeit arbeitet Loewe mit Hochdruck an einem modular aufgebauten Home Entertainment System, das erstmals zur diesjährigen IFA in Berlin präsentiert werden wird.Siehe auch: Positive Nachrichten von Loewe - Personalabbau fällt geringer aus
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