Huawei versucht jetzt App-Entwickler für eigene Plattform anzuwerben
Die großen Aufreger rund um Huawei sind aktuell wohl durch, und im Hintergrund arbeitet das chinesische Unternehmen daran, sich auf eine Zeit ohne Verbindungen zu Google einzustellen. Derzeit werden beispielsweise Entwickler von Android-Apps umworben, ihre Produkte auch auf der Huawei-eigenen Plattform bereitzustellen.
Komplett bei Null muss Huawei hier gar nicht anfangen. In China konnte das Unternehmen ohnehin keine Smartphones mit Google-Diensten ausliefern. Daher verfügt man bereits über einen recht ordentlich ausgestatteten Store namens AppGallery. Allerdings fehlen diesem noch zahlreiche Apps, die außerhalb Chinas sehr populär sind. Das liegt teilweise daran, dass die entsprechenden Entwickler in dem Land keine richtige Zielgruppe hatten oder ihre Services dort ohnehin nicht bereitstellen konnten.
Um AppGallery zukünftig auch auf Smartphones ins Zentrum zu rücken, die in anderen Regionen der Welt ausgeliefert werden, muss man zügig aufstocken. In den letzten Tagen erhielten daher viele Entwickler von Android-Apps E-Mails von Huawei, die dafür warben, die eigenen Applikationen auch auf der Download-Plattform der Chinesen bereitzustellen. Das geht aus einem Bericht von CNet hervor.
Für Entwickler ist die Sache natürlich mit einem gewissen Risiko verbunden. Einerseits dürfte es wichtig sein, schnell dabei zu sein, wenn die Verbindungen zwischen Huawei und Google insbesondere in den westlichen Märkten komplett gekappt werden. Es kann allerdings auch gut sein, dass man umsonst Arbeit investiert, wenn die ganze Sache dann doch noch in irgendeine Richtung verläuft, die sich derzeit noch gar nicht vorhersagen lässt.
Um AppGallery zukünftig auch auf Smartphones ins Zentrum zu rücken, die in anderen Regionen der Welt ausgeliefert werden, muss man zügig aufstocken. In den letzten Tagen erhielten daher viele Entwickler von Android-Apps E-Mails von Huawei, die dafür warben, die eigenen Applikationen auch auf der Download-Plattform der Chinesen bereitzustellen. Das geht aus einem Bericht von CNet hervor.
Nicht ganz ohne Risiko
Schmackhaft gemacht werden soll die Offerte mit 270 Millionen aktiven Nutzern im Monat und einer Installationsbasis von rund 350 Millionen Geräten. Weiterhin seien bereits 560.000 Entwickler für die AppGallery registriert - und den Zugang zum Entwickler-Portal Huaweis sollen die Anbieter von Anwendungen auch umsonst bekommen. Zugesagt wird außerdem Support durch Mitarbeiter des Unternehmens, die dabei helfen sollen, Apps auf die Plattform zu bringen.Für Entwickler ist die Sache natürlich mit einem gewissen Risiko verbunden. Einerseits dürfte es wichtig sein, schnell dabei zu sein, wenn die Verbindungen zwischen Huawei und Google insbesondere in den westlichen Märkten komplett gekappt werden. Es kann allerdings auch gut sein, dass man umsonst Arbeit investiert, wenn die ganze Sache dann doch noch in irgendeine Richtung verläuft, die sich derzeit noch gar nicht vorhersagen lässt.
Wichtige Updates zum Thema: Derzeit erreichen uns stetig immer mehr Details und offizielle Statements zum vorläufigen Entzug der Huawei-Android-Lizenz und der möglichen Beendigung der Zusammenarbeit seitens US-amerikanischen Unternehmen, die wir in folgenden Artikeln separat aufbereitet haben.
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