Huawei kürzt Produktion drastisch - jetzt ist Fertiger Foxconn betroffen
Der Elektronikriese Huawei hat einem Medienbericht zufolge jetzt doch bereits seine Geräte-Produktion drastisch gekürzt. Damit trifft der Handelsstreit mit den USA nun direkt das nächste große Unternehmen, nämlich den Auftragsfertiger Foxconn.
Foxconn hatte - nach dem zunächst so positiven Wachstum von Huawei - sogar seine Produktionsstätten extra ausgebaut, um die steigende Nachfrage überhaupt bedienen zu können. Jetzt soll Huawei die Bestellungen aber drastisch zurückgefahren haben. Das berichtet die South China Morning Post mit dem Verweis auf gut unterrichtete Quellen im Unternehmensumfeld. In einigen Fertigungslinien sei die Produktion sogar aktuell komplett gestoppt worden, heißt es.
Infografik: Wo es Huawei schwer hat und wo nicht
Smartphone-Fertiger wie Foxconn haben dabei zwar immer eine gewisse Flexibilität in ihre Produktionsplänen eingeplant, um kurzfristig Aufträge zu erhöhen oder zu reduzieren. Dennoch ist es nicht klar, welche Auswirkungen das haben wird. Wenn die Kürzungen durch Huawei nur vorübergehend sind, dürfte es sich für Foxconn kaum negativ auswirken. Falls es aber eher ein langfristiger Plan ist, um Huawei nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten zu lassen, wird es sich auch bei den Geschäftszahlen von Foxconn negativ auswirken.
Für Huawei ist jedoch klar, dass man das ursprüngliche Ziel, bis zum Jahr 2020 der weltweit größte Smartphone-Anbieter zu werden, auf Eis legen muss.
Kann derzeit gar nicht produziert werden?
Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass einige US-Teilelieferanten Huawei bis auf weiteres nicht beliefern. Ob nun Huawei entschieden hat, vorerst weniger produzieren zu wollen oder schlichtweg nicht weiter fertigen kann ist derzeit nicht bekannt.Smartphone-Fertiger wie Foxconn haben dabei zwar immer eine gewisse Flexibilität in ihre Produktionsplänen eingeplant, um kurzfristig Aufträge zu erhöhen oder zu reduzieren. Dennoch ist es nicht klar, welche Auswirkungen das haben wird. Wenn die Kürzungen durch Huawei nur vorübergehend sind, dürfte es sich für Foxconn kaum negativ auswirken. Falls es aber eher ein langfristiger Plan ist, um Huawei nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten zu lassen, wird es sich auch bei den Geschäftszahlen von Foxconn negativ auswirken.
Alte Pläne auf Eis
Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn baut in seinen Fabriken unter anderem Smartphones für Apple und Xiaomi, kann also für diese Firmen nun weitere Kapazitäten anbieten. Foxconn lehnte laut South China Post eine Stellungnahme ab, von Huawei steht eine Antwort aus.Für Huawei ist jedoch klar, dass man das ursprüngliche Ziel, bis zum Jahr 2020 der weltweit größte Smartphone-Anbieter zu werden, auf Eis legen muss.
Wichtige Updates zum Thema: Derzeit erreichen uns stetig immer mehr Details und offizielle Statements zum vorläufigen Entzug der Huawei-Android-Lizenz und der möglichen Beendigung der Zusammenarbeit seitens US-amerikanischen Unternehmen, die wir in folgenden Artikeln separat aufbereitet haben.
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