US-Embargo: Huawei bereit zu Anti-Spionage-Abkommen mit Trump
Der chinesische Telekommunikationsausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei hat sich bereit erklärt, mit den USA ein Abkommen zu schließen, das der dortigen Regierung garantieren soll, dass das Unternehmen keinerlei Spionagemaßnahmen unternehmen darf. Allerdings sieht Huawei selbst nur geringe Chancen, dass eine solche Übereinkunft überhaupt im Interesse der USA wäre.
Wie das amerikanische National Public Radio (NPR) berichtet, erklärte Huawei Chairman Liang Hua bei einer Rede vor Journalisten im Hauptquartier des Konzerns im chinesischen Shenzhen, dass man gern bereit sei ein sogenanntes "No-Spy Agreement" mit den USA abzuschließen. Ein solches "Anti-Spionage-Abkommen" hat man bereits mit einer Reihe anderer Länder geschlossen, um diesen Sicherheit beim Umgang mit dem Konzern zu geben.
Liang stellte allerdings klar, dass man bei Huawei nur geringfügige Chancen für das Zustandekommen eines solchen Abkommens mit den USA sieht. Dies begründete er mit dem Verhalten der US-Regierung in der Vergangenheit und den schlechten Aussichten für die Zukunft. So hätten die Amerikaner in der Vergangenheit keine Telekommunikations-Hardware von Huawei gekauft, würden dies aktuell nicht tun und vermutlich auch nicht in der Zukunft vorhaben.
Es sei daher fraglich, ob sich überhaupt jemals die Möglichkeit ergebe, eine Art "No-Spy Agreement" mit den USA abzuschließen. Gleichzeitig warf der Huawei-Manager den USA vor, dass es unpassend sei, mit politischen Maßnahmen gegen Teile einer bestimmten Branche vorzugehen. Liang wiederholte die bereits früher erfolgte Ankündigung des Konzerns, dass man langfristig ein eigenes Betriebssystem für mobile Geräte als Alternative zu Android schaffen wolle. Dafür werde jedoch einige Zeit benötigt.
Ähnliche Angebote auch für andere Länder
Unter anderem hatte Huawei entsprechende Vorschläge auch gegenüber den Regierungen Deutschlands und Großbritanniens gemacht, weil der Konzern schon seit Jahren im Verdacht steht, von der chinesischen Regierung unter Umständen dazu gezwungen zu werden, Spionageaktivitäten der dortigen Geheimdienste und anderer staatlicher Stellen im Ausland zu unterstützen.Liang stellte allerdings klar, dass man bei Huawei nur geringfügige Chancen für das Zustandekommen eines solchen Abkommens mit den USA sieht. Dies begründete er mit dem Verhalten der US-Regierung in der Vergangenheit und den schlechten Aussichten für die Zukunft. So hätten die Amerikaner in der Vergangenheit keine Telekommunikations-Hardware von Huawei gekauft, würden dies aktuell nicht tun und vermutlich auch nicht in der Zukunft vorhaben.
Es sei daher fraglich, ob sich überhaupt jemals die Möglichkeit ergebe, eine Art "No-Spy Agreement" mit den USA abzuschließen. Gleichzeitig warf der Huawei-Manager den USA vor, dass es unpassend sei, mit politischen Maßnahmen gegen Teile einer bestimmten Branche vorzugehen. Liang wiederholte die bereits früher erfolgte Ankündigung des Konzerns, dass man langfristig ein eigenes Betriebssystem für mobile Geräte als Alternative zu Android schaffen wolle. Dafür werde jedoch einige Zeit benötigt.
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