Deutsche Telekom geht wegen US-Embargo auf Distanz zu Huawei
Als erster deutsche Netzbetreiber zieht die Deutsche Telekom Konsequenzen aus den von der US-Regierung unter Trump verhängten Sanktionen gegen den chinesischen Konzern Huawei. Zumindest intern geht der größte Mobilfunkanbieter des Landes offenbar zunehmend auf Distanz zu seinem langjährigen Partner.
Wie das Handelsblatt unter Berufung auf eine interne Notiz für die Mitarbeiter der Deutschen Telekom berichtet, sollen diese möglichst keine weiteren Smartphones von Huawei für die Verwendung als Diensttelefone anschaffen. Es geht dabei wohl vor allem darum, künftige Probleme durch die Auswirkungen des US-Embargos zu vermeiden. Es sei derzeit "nicht empfehlenswert" Huawei-Geräte anzuschaffen, so das interne Memo.
In einer offiziellen Stellungnahme erklärte ein Sprecher der Deutschen Telekom, dass es "kein generelles Verbot" für den Einkauf der mobilen Endgeräte von Huawei gebe, so der Bericht des Handelsblatt weiter. Allerdings rücken die Huawei-Smartphones auch beim Vertrieb gegenüber den Endkunden bereits etwas nach hinten. Wurden sie vor kurzem noch prominent auf der Website der Mobilfunksparte des Konzerns beworben, so tauchen sie nun erst bei einem tieferen Blick in das Sortiment auf.
Intern rät die Telekom zwar ihren Mitarbeitern vor der Anschaffung eines Huawei-Geräts als Dienst-Telefon ab, die Verwendung bereits vorhandener Smartphones des chinesischen Herstellers schränkt das Unternehmen aber bisher nicht ein. Bei Huawei gibt man sich bisher offenbar selbstbewusst, was die Beziehungen zu den deutschen Mobilfunkanbietern angeht.
So sieht eine Sprecherin der deutschen Niederlassung keinen Grund, die bereits an die Netzbetreiber verkauften Geräte wieder zurückzunehmen. Sie seien "voll funktionsfähig" und hätten "keinen Mangel". Alle weiteren Überlegungen seien schlichtweg Spekulationen, zu denen sich das Unternehmen nicht äußern wolle. Erneut war davon die Rede, dass Huawei auch weiterhin Sicherheitsupdates für Smartphones und Tablets anbieten wolle, die bereits an Endkunden verkauft wurden oder bei Händlern auf Lager liegen.
In einer offiziellen Stellungnahme erklärte ein Sprecher der Deutschen Telekom, dass es "kein generelles Verbot" für den Einkauf der mobilen Endgeräte von Huawei gebe, so der Bericht des Handelsblatt weiter. Allerdings rücken die Huawei-Smartphones auch beim Vertrieb gegenüber den Endkunden bereits etwas nach hinten. Wurden sie vor kurzem noch prominent auf der Website der Mobilfunksparte des Konzerns beworben, so tauchen sie nun erst bei einem tieferen Blick in das Sortiment auf.
Telekom bewirbt Huawei-Geräte nicht mehr so offensiv
Aus Konzernkreisen wird dies laut dem Handelsblatt ebenfalls bestätigt: Die Huawei-Smartphones würden nun "weniger offensiv" angeboten, heißt es aus dem Umfeld der Telekom. An der Preisgestaltung hat sich bei der Deutschen Telekom bisher nichts geändert, so dass die Geräte zu den gleichen Preisen verkauft werden wie vor dem Beginn der mit Bedenken in Sachen "nationaler Sicherheit" begründeten US-Sanktionen.Intern rät die Telekom zwar ihren Mitarbeitern vor der Anschaffung eines Huawei-Geräts als Dienst-Telefon ab, die Verwendung bereits vorhandener Smartphones des chinesischen Herstellers schränkt das Unternehmen aber bisher nicht ein. Bei Huawei gibt man sich bisher offenbar selbstbewusst, was die Beziehungen zu den deutschen Mobilfunkanbietern angeht.
So sieht eine Sprecherin der deutschen Niederlassung keinen Grund, die bereits an die Netzbetreiber verkauften Geräte wieder zurückzunehmen. Sie seien "voll funktionsfähig" und hätten "keinen Mangel". Alle weiteren Überlegungen seien schlichtweg Spekulationen, zu denen sich das Unternehmen nicht äußern wolle. Erneut war davon die Rede, dass Huawei auch weiterhin Sicherheitsupdates für Smartphones und Tablets anbieten wolle, die bereits an Endkunden verkauft wurden oder bei Händlern auf Lager liegen.
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