Tesla: Fehlende Features im Basis-Model 3 nur in Firmware abgeschaltet
Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat sich erst lange Zeit gelassen, bis die ersten Käufer auch wirklich ihr Model 3 in der Basis-Version geliefert bekamen - und dann war es teils einfach die eigentlich nächstteurere Variante. Jetzt aber kommen die richtigen Grundmodelle und man kann fast erwarten, dass Auto-Jailbreaking ein neuer Trend wird.
Wie aus einem Bericht des US-Magazins Electrek hervorgeht, haben jetzt tatsächlich erste Kunden, die in den USA das Auto für 35.000 Dollar bestellt haben, die Grundversion geliefert bekommen. Dieses stand bisher nicht zur Verfügung und damit es keinen Unmut wegen der Wartezeiten gibt, wurden manchmal kurzerhand SR+-Modelle mit höherer Reichweite und einigen zusätzlichen Features herausgegeben.
Jetzt aber gibt es die Fassung, die nicht nur mit einer kleineren Reichweite daherkommen, sondern auch nur vorn Sitzheizungen haben, die keine Live-Daten über die Verkehrssituation ins Navigationssystem bekommen und bei denen Autopilot und Nebelscheinwerfer nicht funktionieren.
Das wirft allerdings die Frage auf, welche Konsequenzen das hat. Einige Besitzer der zwischenzeitlich gelieferten SR+-Modelle befürchten nun, dass ihnen beim nächsten Firmware-Update einige Features abhanden kommen - was allerdings unwahrscheinlich ist, es sei denn, Tesla würde grad noch weitere Konfliktfelder aufmachen wollen. Und es dürfte wohl auch nur eine Frage der Zeit sein, bis einige findige Köpfe es schaffen, die ausgeschalteten Funktionen einfach wieder anzuschalten.
Siehe auch: Elon Musk: Tesla wohl in zehn Monaten pleite - Einsparungen eingeplant
Jetzt aber gibt es die Fassung, die nicht nur mit einer kleineren Reichweite daherkommen, sondern auch nur vorn Sitzheizungen haben, die keine Live-Daten über die Verkehrssituation ins Navigationssystem bekommen und bei denen Autopilot und Nebelscheinwerfer nicht funktionieren.
Was passiert mit SR+-Kulanzmodellen?
Allerdings untersuchten die ersten Neubesitzer ihre Fahrzeuge natürlich ausführlich und es zeigte sich, dass es eigentlich gar keine sichtbaren Unterschiede zur nächstgrößeren Version gibt. Das heißt: Der Leistungs-Umfang wird einzig und allein durch entsprechende Schalter in der Firmware reduziert. Statt also tatsächlich ein weiteres Modell zu produzieren, in dem bestimmte Komponenten fehlen, entschied man sich für den weniger komplexen Weg.Das wirft allerdings die Frage auf, welche Konsequenzen das hat. Einige Besitzer der zwischenzeitlich gelieferten SR+-Modelle befürchten nun, dass ihnen beim nächsten Firmware-Update einige Features abhanden kommen - was allerdings unwahrscheinlich ist, es sei denn, Tesla würde grad noch weitere Konfliktfelder aufmachen wollen. Und es dürfte wohl auch nur eine Frage der Zeit sein, bis einige findige Köpfe es schaffen, die ausgeschalteten Funktionen einfach wieder anzuschalten.
Siehe auch: Elon Musk: Tesla wohl in zehn Monaten pleite - Einsparungen eingeplant
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