Blockchain-Hype geht vorbei:
Viele Projekte sterben bald ganz leise
Blockchains waren bis vor einigen Monaten der große Hype und noch immer lässt sich allein mit dem Schlagwort einiges ausrichten. Allerdings zeigt sich in der Praxis, dass die Technologie in vielen Fällen völlig überbewertet ist und regelrecht zwanghaft in Projekte geschoben wird, die ohne sie deutlich besser dran sind.
Infografik: Die Kryptocoin-Technologie Blockchain kurz erklärt
Beispielhaft haben die Marktforscher von Gartner sich die Logistikketten der Wirtschaft angesehen, für die Blockchain mit als erstes zur großen Heilslösung der Zukunft gemacht wurde. Unzählige Projekte wurden hier angestoßen und unter Zuhilfenahme der Technologie ließ sich vor allem der Preis in die Höhe treiben. Allerdings ist absehbar, dass die Stimmung zunehmend kippt.
Bei Gartner geht man inzwischen sogar davon aus, dass bis zum Jahr 2023 in dem Segment rund 90 Prozent aller Projekte zur Einführung von Blockchain-Technologien wieder verschwunden sein werden, einfach weil es keine sinnvollen Anwendungsfälle für die Technik gibt. Denn wenn sie einfach nur als Mittel zum Zweck oder gar als reines Marketing-Instrument dient, steigen Komplexität und Kosten, ohne dass es einen Nutzen gäbe.
Die Blockchain sei vielfach als Goldstandard für die Nachverfolgbarkeit von Waren und Sicherheit von Transaktionen beschrieben worden, kommentierte Alex Pradhan von Gartner. Eine Kombination aus Unausgereiftheit, fehlender Standardisierungen und einem Missverständnis darüber, was die Technik überhaupt leisten kann, hätte dafür gesorgt, dass es oft nicht über die Pilotprojekt-Phase hinausging.
Siehe auch: Null nachprüfbare Ergebnisse: Blockchain ist in der Praxis nur Esoterik
Infografik: Die Kryptocoin-Technologie Blockchain kurz erklärt
Beispielhaft haben die Marktforscher von Gartner sich die Logistikketten der Wirtschaft angesehen, für die Blockchain mit als erstes zur großen Heilslösung der Zukunft gemacht wurde. Unzählige Projekte wurden hier angestoßen und unter Zuhilfenahme der Technologie ließ sich vor allem der Preis in die Höhe treiben. Allerdings ist absehbar, dass die Stimmung zunehmend kippt.
Bei Gartner geht man inzwischen sogar davon aus, dass bis zum Jahr 2023 in dem Segment rund 90 Prozent aller Projekte zur Einführung von Blockchain-Technologien wieder verschwunden sein werden, einfach weil es keine sinnvollen Anwendungsfälle für die Technik gibt. Denn wenn sie einfach nur als Mittel zum Zweck oder gar als reines Marketing-Instrument dient, steigen Komplexität und Kosten, ohne dass es einen Nutzen gäbe.
Investiert hat kaum jemand
Im Management der Lieferketten wird Blockchain von den Verantwortlichen ohnehin schon nicht mehr für so wichtig genommen, wie es teilweise verkauft wurde. Lediglich 19 Prozent der zuständigen Entscheider hätten bei einer Erhebung erklärt, der Technologie eine hohe Bedeutung beizumessen. Und nur 9 Prozent der Unternehmen haben auch tatsächlich in sie investiert.Die Blockchain sei vielfach als Goldstandard für die Nachverfolgbarkeit von Waren und Sicherheit von Transaktionen beschrieben worden, kommentierte Alex Pradhan von Gartner. Eine Kombination aus Unausgereiftheit, fehlender Standardisierungen und einem Missverständnis darüber, was die Technik überhaupt leisten kann, hätte dafür gesorgt, dass es oft nicht über die Pilotprojekt-Phase hinausging.
Siehe auch: Null nachprüfbare Ergebnisse: Blockchain ist in der Praxis nur Esoterik
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Christian Kahle
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