Krise mit Ansage: Chip-Hersteller erleben schlimmste Zeit seit 10 Jahren
Der Start ins neue Jahr verlief für die Halbleiter-Industrie so schlecht, dass Branchenexperten nun schon mit der schlimmsten Krise seit zehn Jahren rechnen. Dem gingen eigentlich noch ganz solide Prognosen voraus, die allerdings noch im alten Jahr unter anderen Voraussetzungen aufgestellt wurden.
Die Marktforscher von IHS Markit hatten vor einiger Zeit noch eine initiale Schätzung abgegeben, wonach die Chip-Branche in diesem Jahr weltweit um 2,9 Prozent wachsen wird. Nachdem nun aber die ersten Monate ins Land gegangen sind und die Einschätzung eine realistischere Grundlage bekommt, wurden die Prognosen um mehr als zehn Prozentpunkte nach unten korrigiert.
Bei IHS Markit geht man jetzt davon aus, dass der globale Umsatz mit Halbleiter-Produkten in diesem Jahr eher um 7,4 Prozent sinken wird. Das würde bedeuten, dass alle Chiphersteller zusammengenommen noch auf Einnahmen in Höhe von 446,2 Milliarden Dollar kommen werden. Ein solcher Rückgang wäre der stärkste Ausschlag nach unten, der seit der Weltwirtschaftskrise vor zehn Jahren verzeichnet wurde.
Wie der IHS-Analyst Myson Robles Bruce anmerkte, waren auch die Hersteller selbst vor Jahresbeginn weitgehend recht optimistisch, dass sie zumindest kleine Wachstumsraten erreichen werden. Das allerdings ist inzwischen weitgehend einer Ernüchterung gewichen. Sowohl DRAM, NAND-Flash, Microcontroller, 32-Bit-Controller als auch verschiedene andere wichtige Segmente haben die ersten drei Monate sogar mit zweistelligen Umsatzrückgängen abgeschlossen.
Siehe auch: TSMC: Fehlerhafte Chemikalie stört Chipfertigung für Nvidia und Huawei
Die Marktforscher von IHS Markit hatten vor einiger Zeit noch eine initiale Schätzung abgegeben, wonach die Chip-Branche in diesem Jahr weltweit um 2,9 Prozent wachsen wird. Nachdem nun aber die ersten Monate ins Land gegangen sind und die Einschätzung eine realistischere Grundlage bekommt, wurden die Prognosen um mehr als zehn Prozentpunkte nach unten korrigiert.
Bei IHS Markit geht man jetzt davon aus, dass der globale Umsatz mit Halbleiter-Produkten in diesem Jahr eher um 7,4 Prozent sinken wird. Das würde bedeuten, dass alle Chiphersteller zusammengenommen noch auf Einnahmen in Höhe von 446,2 Milliarden Dollar kommen werden. Ein solcher Rückgang wäre der stärkste Ausschlag nach unten, der seit der Weltwirtschaftskrise vor zehn Jahren verzeichnet wurde.
Viele Bereiche sehr schwach
Die Analysten bei IHS Markit stehen mit ihrer Einschätzung nicht allein da. Auch andere Marktforschungsunternehmen haben ihre Prognosen bereits deutlich nach unten korrigiert, nachdem das erste Quartal wirklich sehr schwach ausfiel und es auch wenig Anzeichen dafür gibt, dass die aktuelle Schwächeperiode schnell und nachhaltig überwunden würde. IC Insights spricht beispielsweise von 9 Prozent Rückgang, während die Schätzungen der World Semiconductor Trade Statistics mit -3 Prozent geradezu optimistisch ausfallen.Wie der IHS-Analyst Myson Robles Bruce anmerkte, waren auch die Hersteller selbst vor Jahresbeginn weitgehend recht optimistisch, dass sie zumindest kleine Wachstumsraten erreichen werden. Das allerdings ist inzwischen weitgehend einer Ernüchterung gewichen. Sowohl DRAM, NAND-Flash, Microcontroller, 32-Bit-Controller als auch verschiedene andere wichtige Segmente haben die ersten drei Monate sogar mit zweistelligen Umsatzrückgängen abgeschlossen.
Siehe auch: TSMC: Fehlerhafte Chemikalie stört Chipfertigung für Nvidia und Huawei
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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