Huawei wäre bereit, ein 5G-iPhone mit eigenen Chips zu ermöglichen
Der chinesische Telekommunikations-Ausrüster Huawei könnte in der Auseinandersetzung mit der US-Regierung einen erheblichen Trumpf in der Hand halten: Eventuell ist das Unternehmen allein in der Lage, dafür zu sorgen, dass der bisher angestrebte Release-Termin von iPhones mit 5G-Mobilfunkanbindung zu halten ist.
Das Unternehmen entwickelt seit Jahren nicht nur eigene Prozessoren, sondern auch Mobilfunkmodems, die exklusiv in den eigenen Geräten zum Einsatz kommen. Die neueste Entwicklung heißt hier 5G Balong 5000. Und wie das US-Magazin Engadget jetzt unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, sei man bei Huawei durchaus offen dafür, diese auch an ein einziges externes Unternehmen zu verkaufen: Nämlich an Apple.
Die Kalifornier haben nämlich ein Problem: Die 5G-Modems von Qualcomm kann und will man aufgrund aktueller Streitigkeiten schlicht nicht verwenden. Im Grunde die einzige Alternative wäre aktuell Intel - doch es gibt wohl Anzeichen, dass der Halbleiterkonzern nicht rechtzeitig liefern kann und so auch im Jahr 2020 ein Release von iPhones ohne 5G-Chip droht.
Klar ist, dass Huawei auf jeden Fall liefern kann - ein Argument, an dem Apple wohl kaum vorbeikäme. Der Balong 5000 kommt nämlich bereits in einigen frühen Produkten zum Einsatz, darunter im Mate 20X und im Falt-Modell Mate X. Unterstützt werden außerdem alle LTE-Bänder und auch sonst ist der Chip durchaus auf der Höhe der Zeit.
Siehe auch: Komplette Wende bei 5G: USA haben plötzlich doch nichts gegen Huawei
Die Kalifornier haben nämlich ein Problem: Die 5G-Modems von Qualcomm kann und will man aufgrund aktueller Streitigkeiten schlicht nicht verwenden. Im Grunde die einzige Alternative wäre aktuell Intel - doch es gibt wohl Anzeichen, dass der Halbleiterkonzern nicht rechtzeitig liefern kann und so auch im Jahr 2020 ein Release von iPhones ohne 5G-Chip droht.
Was macht die US-Regierung?
Huaweis Angebot könnte also entsprechend verlockend sein. Doch muss man dann schauen, ob die US-Regierung ihren Kampf gegen den Konzern in der bisherigen Form fortsetzt. Denn angenommen, der bisherige Kurs würde fortgesetzt, dann dürften Smartphones mit Huawei-Modem wohl kaum für den US-Markt zugelassen werden. Auf der anderen Seite dürfte man in Washington auch kein Interesse daran haben, dem einzigen US-Konzern, der im Smartphone-Markt noch eine Rolle spielt, Steine in den Weg zu legen.Klar ist, dass Huawei auf jeden Fall liefern kann - ein Argument, an dem Apple wohl kaum vorbeikäme. Der Balong 5000 kommt nämlich bereits in einigen frühen Produkten zum Einsatz, darunter im Mate 20X und im Falt-Modell Mate X. Unterstützt werden außerdem alle LTE-Bänder und auch sonst ist der Chip durchaus auf der Höhe der Zeit.
Siehe auch: Komplette Wende bei 5G: USA haben plötzlich doch nichts gegen Huawei
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum iPhone
- Neues iPhone angeschafft? - Diese Apps sollte man sich dafür ansehen
- iPhone 18 Pro Max vs. 17 Pro Max: Lohnt sich das Upgrade?
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- Galaxy-S27-Release: Samsung peilt Marktstart im Januar 2027 an
- 12 Jahre Insider-Programm: Microsoft bietet gratis Wallpaper-Pack
- Plex2Shell: Hacker kapern Plex-Server kurz nach Exploit-Offenlegung
- Schlag auf Schlag: Nächstes Apple-Event "Pro and Tell" noch im Oktober
- Druck auf Disney erhöht sich: Verbraucherschutz fordert Entschädigung
- Exchange Server nach Update instabil, Outlook im Web nicht erreichbar
- Ohne menschliche Hilfe: KI-Agenten spielen Minecraft komplett durch
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen