Minecraft feiert Geburtstag und Microsoft lädt den Gründer offiziell aus
Microsoft belässt es nicht dabei, den Minecraft-Gründer Marcus "Notch" Persson stillschweigend nicht mehr zu erwähnen. Inzwischen sehen sich die Redmonder sogar zu einer öffentlichen Distanzierung genötigt. So etwas kommt selbst bei größeren Differenzen zwischen ehemaligen Geschäftspartnern dann doch eher selten vor.
Die Minecraft-Entwicklerfirma Mojang wurde ursprünglich von Persson gegründet. Im Jahr 2014 verkaufte dieser das Unternehmen dann für 2,5 Milliarden Dollar an Microsoft - und kaufte sich für einen Teil des Geldes ein luxuriöses Anwesen. Seitdem ist er zwar in keiner Form mehr in den Tagesbetrieb eingebunden, doch ist sein Name natürlich noch immer mit seiner Schöpfung verbunden, die sich weiterhin einer enormen Popularität erfreut. Und Persson ist entsprechend prominent, was sich unter anderem in 3,7 Millionen Twitter-Followern ausdrückt.
Allerdings fiel der Minecraft-Gründer in der letzten Zeit weniger durch originelle Ideen auf, die auch nur annähernd eine Dimension des Spiels erreicht hätten. Stattdessen hat er sich vollständig in alten und schon tausendfach wiederholten Ideologien verfangen und fiel in erster Linie mit rassistischen und homophoben Äußerungen auf.
Schöner Wohnen...
...mit dem Milliarden-Deal
Am 17. Mai wird Microsoft unter anderem am Firmensitz von Mojang in Stockholm ein Event veranstalten, das gemäß der Einladung "Vergangenheit, Gegenwart und die begeisternde Zukunft" des Spiels beleuchten soll. Einen Teil der Vergangenheit wird man dabei allerdings beiseite lassen: Microsoft stellte klar, dass Persson nicht zu der Veranstaltung eingeladen ist und nicht teilnehmen wird.
Siehe auch: Microsoft löscht alle Verweise auf den Gründer aus Minecraft
Allerdings fiel der Minecraft-Gründer in der letzten Zeit weniger durch originelle Ideen auf, die auch nur annähernd eine Dimension des Spiels erreicht hätten. Stattdessen hat er sich vollständig in alten und schon tausendfach wiederholten Ideologien verfangen und fiel in erster Linie mit rassistischen und homophoben Äußerungen auf.
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Klare Distanzierung
"Seine Kommentare und Ansichten spiegeln weder die Haltung von Microsoft noch von Mojang wider und sind auch nicht repräsentativ für Minecraft", teilte Microsoft nun in einer Stellungnahme gegenüber dem US-Magazin Variety mit. Die öffentliche Klarstellung sah man in Redmond wohl in erster Linie als notwendig an, weil in der kommenden Zeit aufgrund des zehnten Jubiläums des Spiels einige Aufmerksamkeit auf der Minecraft-Community liegen wird.Am 17. Mai wird Microsoft unter anderem am Firmensitz von Mojang in Stockholm ein Event veranstalten, das gemäß der Einladung "Vergangenheit, Gegenwart und die begeisternde Zukunft" des Spiels beleuchten soll. Einen Teil der Vergangenheit wird man dabei allerdings beiseite lassen: Microsoft stellte klar, dass Persson nicht zu der Veranstaltung eingeladen ist und nicht teilnehmen wird.
Siehe auch: Microsoft löscht alle Verweise auf den Gründer aus Minecraft
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Christian Kahle
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